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Linien in Erle müssen neu gezogen werden

Basketball

Neue Linien fordern die Richtlinien des Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV) auf dem Spielfeld der Erler Sporthalle.

ERLE

von Von Rüdiger Eggert

, 18.11.2014
Linien in Erle müssen neu gezogen werden

Die Auslaufzone in der Erler Sporthalle soll größer werden. Momentan »klebt« der Schiedsrichter noch zwischen Spielfeld und Hallenwand.

In der Sportausschusssitzung am 27. November wird die Verwaltung den Politikern empfehlen, „der Umlinierung des Basketballfeldes in der Sporthalle Erle nach den geltenden FIBA-Standards zuzustimmen und im kommenden Haushaltsjahr 3000 Euro zur Verfügung zustellen“.

Bereits 2009 änderten der internationale und der deutsche Basketball-Verband die Normen für Spielfeld-Markierungen. Zunächst wurden die Änderungen verbindlich für die Bundesliga eingeführt, untere Ligen erhielten noch Ausnahmegenehmigungen für die alten Markierungen. Zu den Veränderungen gehört, dass die Markierung für die Zone nicht mehr trapezförmig, sondern rechteckig ist. Die Drei-Punkte-Linie wurde 50 Zentimeter weiter vom Korb, auf 6,75 Meter, entfernt. In Erle muss darüber hinaus die Auslaufzone zwischen beiden Enden des Spielfelds und der Hallenwand um einen Meter vergrößert werden. Das Spielfeld verkleinert sich dementsprechend um zwei Meter. Bisher spielten die Landesliga-Basketballerinnen von Eintracht Erle mit Ausnahmegenehmigung, bei einem Aufstieg in die Oberliga würde es nach Auskunft des Westdeutschen Basketball-Verbandes aber keine Genehmigung mehr geben. Auch im Juniorenbereich gelten ab der Saison 2015/16 verschärfte Bedingungen und die U19-Basketballerinnen der Eintracht dürfen nur noch die laufende Saison mit einer Sondergenehmigung für die alten Markierungen zu Ende spielen. Im laufenden Spielbetrieb müssen die Erler Basketballerinnen auswärts fast ausschließlich auf Spielfeldern mit neuer Markierung spielen, trainieren aber in der eigenen Halle auf alten Markierungen. Für die Sportlerinnen ist das natürlich ein Wettbewerbsnachteil.

Ursprünglich belief sich das Angebot für das Aufbringen der neuen Linien auf 12 000 Euro. Ein neues Angebot beläuft sich auf nur noch 3000 Euro. Jetzt sollen die alten Linien „übermalt“ werden und die Linien nach FIBA-Norm neu aufgebracht werden. Die Kosten für das Versetzen der Basketballkörbe, durch die Spielfeldverkleinerung, will der Verein als Eigenleistung ausführen.

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