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Linke kritisiert GroKo und fordert „Aufbruch von links“

Berlin. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sieht das SPD-Mitgliedervotum für eine Neuauflage der großen Koalition kritisch. „Union und SPD lassen die brennenden sozialen Fragen in unserem Land unbeantwortet“, twitterte er nach Bekanntgabe des Ergebnisses.

Linke kritisiert GroKo und fordert „Aufbruch von links“

Nach Ansicht von Dietmar Bartsch braucht Deutschland einen „Aufbruch von links.“ Foto: Wolfgang Kumm

„Wie die SPD den Spagat zwischen Koalitionstreue und angekündigter Erneuerung schaffen will, bleibt ihr Geheimnis. Eines ist klar: Wir brauchen einen Aufbruch von links.“

Auch die Parteivorsitzende Katja Kipping kritisierte das Votum. Ein Drittel Nein-Stimmen zeigten, dass die SPD-Mitglieder „Merkel satt“ hätten. „Von sozialdemokratischer Aufbruchstimmung und Euphorie keine Spur“, schrieb Kipping auf Twitter.

Beim SPD-Mitgliederentscheid hatte die Basis mit rund 66 Prozent dem mit CDU und CSU ausgehandelten Koalitionsvertrag zugestimmt.

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