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Lit.Cologne: Klaus Maria Brandauer als Großinquisitor im Dom

Köln. Zur 18. Lit.Cologne mit fast 200 Veranstaltungen strömen ab Dienstag wieder viele namhafte Autoren nach Köln. Auch der Dom öffnet seine Pforten - für einen geradezu kirchenkritischen Auftritt.

Lit.Cologne: Klaus Maria Brandauer als Großinquisitor im Dom

Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer hat sich bei der Lit.Cologne angesagt. Foto: Andreas Arnold

Bestsellerautoren wie Hakan Nesser, Ian McGuire, Val McDermid, Minette Walters oder Pulitzer-Preisträger Michael Chabon gehören zu den Gästen der 18. Lit.Cologne, die von diesem Dienstag bis nächste Woche Samstag in Köln stattfindet.

Zu den deutschsprachigen Mitwirkenden des Literaturfestivals zählen unter anderem Robert Menasse, Ferdinand von Schirach und Bernhard Schlink.

Etwas Besonderes gibt es am Mittwoch (7. März) im Kölner Dom: Der Theater- und Filmschauspieler Klaus Maria Brandauer gibt den Großinquisitor aus Fjodor Dostojewskis Roman „Die Brüder Karamasow“. Damit öffne das Domkapitel die Kathedrale für einen der größten kirchenkritischen Texte der Welt, teilten die Lit.Cologne-Veranstalter mit.

Auch Filmemacher, Journalisten, Komiker, Schauspieler sind bei den fast 200 Veranstaltungen vertreten - von Wim Wenders und Michael Haneke über Ranga Yogeshwar bis hin zu Maria Schrader, Iris Berben oder Anke Engelke. Die Comedians Bjarne Mädel und Cordula Stratmann wettern „gegen den Reisewahn“ und für das „produktive Zuhausebleiben“.

Die TV-Moderatoren Claus Kleber und Christian Sievers sprechen über Fake-News-Anfeindungen. Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer widmet sich dem „Abstieg des Westens“ und dem Aufstieg Chinas.

Die Lit.Cologne ist nach eigenen Angaben das größte Literaturfestival Europas. Sie finanziert sich über Eintrittsgelder und Sponsoren, aber nicht über öffentliche Mittel.

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