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Literarische Reise durch ein Surferparadies

Stuttgart (dpa) Über die schönsten Surfstrände auf der Welt mag man streiten. Über die Heimat des Surfens dagegen nicht. Das ist unstrittig Hawaii. Hier wird es seit urdenklichen Zeiten praktiziert.

Einfache Menschen liebten das Wellengleiten seit jeher genauso wie Könige und Häuptlinge, Männer und Frauen beherrschten es gleichermaßen. Dem Surfen kam auf der Pazifikinsel quasi religiöse Bedeutung zu, es war ein Teil der Mythologie.

Die ersten Weißen wie Kapitän James Cook beobachteten diesen «Zeitvertreib» mit großer Faszination. Sein Eintrag ins Logbuch vom Dezember 1777 ist wohl die erste Erwähnung des Surfens überhaupt. Später wurden Schriftsteller wie Jack London oder Mark Twain von diesem «königlichen Sport» angezogen. Das Buch «Endloser Sommer» bietet literarische Streifzüge aus 300 Jahrhunderten zum Surfen, so etwa auch von Herman Melville, Tom Wolfe oder der Weltreisenden Isabella Bird.

Endloser Sommer. Ein literarischer Surftrip, Tropen Verlag, Stuttgart, 231 Seiten, 14,95 Euro, ISBN 978-3-608-50405-7

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