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Logopädische Behandlung bei Demenz nicht anerkannt

Nürnberg (dpa/tmn) Die Behandlung von «Wortfindungsstörungen» bezahlt die Krankenkasse - Wortfindungsstörungen im Zuge von Demenz dagegen nicht. Logopäden greifen verstärkt in die Trickkiste, um Patienten trotzdem zu behandeln.

Logopädische Behandlungsmethoden bei Demenzkranken werden von den Krankenkassen nicht anerkannt. Die Betroffenen kämen immer häufiger zu Logopäden, diese könnten die Behandlungen aber nicht korrekt mit den Kassen abrechnen, so die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (DBL), Christiane Hoffschildt, vor dem DBL-Jahreskongress am Mittwoch in Nürnberg. Um demente Patienten nicht abweisen zu müssen, seien viele Kollegen zu Tricks gezwungen.

So tarnten einige Logopäden die festgestellte Demenz gegenüber den Kassen als «Wortfindungsstörung» oder «Aphasie (Sprachstörung) aufgrund eines Hirnabbauprozesses», erläuterte der Leiter der DBL-Projektgruppe Demenz, Thomas Brauer. Solche Behandlungen würden die Kassen anstandslos anerkennen. Demenzkranke könnten vor allem am Anfang der Erkrankung von Wortfindungsübungen und Übungen zum Sprachverständnis profitieren.

Pressemitteilung des DBL

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