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Lohnlücke zwischen Männern und Frauen sinkt stetig

Berlin. Frauen verdienen noch immer weniger als Männer. Aber: Die Lohnlücke ist inzwischen im Schnitt so niedrig wie nie zuvor. Es zeigen sich dennoch immense Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Frauen sowie zwischen Ost und West.

Lohnlücke zwischen Männern und Frauen sinkt stetig

Noch immer erhalten Frauen im Job durchschnittlich weniger Geld als Männer. Wie viel, das zeigt die „Gender Pay Gap“. Foto: Andrea Warnecke

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist in Deutschland seit 1985 kontinuierlich gesunken. Das ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin.

Der sogenannte Gender Pay Gap beim Durchschnitts-Bruttogehalt von Vollbeschäftigten ist demnach von rund 27 im Jahr 1985 auf zuletzt 16 Prozent gesunken. Die Lohnlücke ist laut DIW für junge Frauen im Alter von 20 bis 29 Jahren mit weniger als fünf Prozent am geringsten. Bei 40- bis 49-Jährigen stagniere sie dagegen in den vergangenen 30 Jahren bei über 20 Prozent.

Unterschiede gibt es auch in Ost und West. So zeigt die DIW-Auswertung in Westdeutschland mit 17,3 Prozent eine größere Lohnlücke als im Osten mit 7,5 Prozent. Am größten ist die Gehaltsdifferenz von Männern und Frauen bei höheren Löhnen (23,5 Prozent). Bei niedrig bezahlten Jobs hat sich die Lücke in den vergangenen drei Jahrzehnten zwar um zehn Prozentpunkte geschlossen, beträgt aber immer noch gut 20 Prozent.

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