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Lucky Strike schnappt sich Camel

London/Hamburg (dpa) Der Weltmarkt für Zigaretten wird von wenigen großen Konzernen dominiert. Mit der Übernahme von Reynolds durch BAT verstärkt sich die Konzentration in der Branche.

Lucky Strike schnappt sich Camel

Zigaretten der Marke Lucky Strike in der Produktion bei British-American-Tabacco in Bayreuth. Foto: David Ebener

Der Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) will sich den Camel-Hersteller Reynolds American komplett einverleiben. BAT hält bereits 42,2 Prozent an Reynolds.

Den Kauf der noch ausstehenden Anteile lässt sich BAT (Lucky Strike, Dunhill) insgesamt rund 47 Milliarden Dollar (knapp 43 Mrd Euro) kosten, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Der Kaufpreis soll teils in bar, teils in eigenen Aktien bezahlt werden.

BAT ist auch in Deutschland aktiv. Größte Marke ist hier Lucky Strike, daneben auch Pall Mall. Reynolds American ist auf den US-Markt konzentriert, seitdem das internationale Geschäft 1999 an Japan Tobacco verkauft wurde. Alle Marken, auch Camel, gehören außerhalb der USA zu dem asiatischen Konzern und werden von JT International in der Schweiz geführt.

Mit der Übernahme wird BAT nach eigenen Angaben der größte börsennotierte Tabakkonzern nach Umsatz und Ertrag. Damit würde BAT an der Spitze den Marlboro-Hersteller Philip Morris ablösen, ebenfalls ein US-Unternehmen. Mit einigem Abstand folgen Japan Tobacco und Imperial Tobacco, Muttergesellschaft des deutschen Herstellers Reemtsma.

Abseits der privatwirtschaftlichen Konzerne ist der chinesische Staatsbetrieb China National Tobacco der größte Zigarettenhersteller der Welt und größer als die vier Privatunternehmen zusammen.

Mitteilung BAT (engl.)

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