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20.000 Euro für neue Spielgeräte

Quartier Viktoriaschule

Nicht nur reden, sondern handeln und konkrete Absprachen treffen: Der 3. Sozialraum-Workshop in der Viktoriaschule hat am Dienstag vielversprechende Aktionen und Projekte auf den Weg gebracht.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 20.06.2012
20.000 Euro für neue Spielgeräte

Beim 3. Sozialraum-Workshop wurden konkrete Absprachen getroffen, um etwa die Bildungschancen von Kindern zu verbessern und ihnen sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.

Ziel ist, die Bildungschancen und das Freizeitangebot für junge Menschen rund um den Sozialraum der Viktoriaschule zu verbessern.  

So sollen noch in diesem Jahr für 20.000 Euro Spielgeräte für das Quartier angeschafft werden mit Unterstützung des Vereins Kinderfreundliches Lünen und unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Rund 22 Akteure des Workshops, darunter Vertreter der Kitas, Schulen, Sportvereine, Parteien, Frühförderstelle, das Jugendamt und der Jugendhilfedienst der Stadt Lünen haben überlegt, welche Projekte möglich sind.

Geplant ist etwa an der Viktoriaschule ein Pilotprojekt zum frühen Erkennen einer so genannten Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS). Mit Einverständnis der Eltern könnte eine erfahrene Psychologin bei Kindern der 2. Klassen ein LRS-Screening durchführen, um eine mögliche Lese- und Rechtschreibschwäche aufzudecken.  

Auf der Agenda stand auch die sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder bis etwa 14 Jahren auf dem Schulhof der Viktoriaschule. Das Ziel: Einmal wöchentlich soll eine Fachkraft mit Unterstützung von Eltern Mitmach-Aktionen vorwiegend für Schulkinder anbieten. Der Schulsozialarbeiter Olaf Grochowiak erklärte sich bereit, im neuen Schulhalbjahr solche Aktionen umzusetzen. Zum Thema Nutzung der Schul-Turnhalle wurden bessere Absprachen gewünscht. Ein Runder Tisch soll bald alle Akteure zusammen bringen.  

Lions-Club sichert Finanzierung
Finanziert wurde der Workshop durch den Lions-Club Lünen. Als Moderator fungierte Hans Wietert-Wehkamp (Institut für Soziale Innovation, Solingen), der die Workshop-Teilnehmer zielorientiert ermunterte, Ideen und Umsetzungsvorschläge zu formulieren. 

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