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31-Jähriger flüchtet vor dem Zoll - in einen Innenhof

Straßenkontrolle

Dumm gelaufen: Ein 31-jähriger Mann ist vor einer Zoll-Kontrolle auf der A2 geflüchtet. Da er sich in Lünen nicht auskannte, endete seine halsbrecherische Flucht mit einem Blechschaden.

Lünen

, 05.09.2018

Es sollte eine Standard-Kontrolle sein. „Das machen wir eigentlich täglich, nicht nur auf Autobahnen. Das kann Ihnen auch im Stadtverkehr passieren, egal mit welchem Fahrzeug“, sagt Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. Am Dienstagabend wollten sich zwei Zollbeamte auf der A2 einen Pkw aus Mecklenburg-Vorpommern unter die Lupe nehmen.

Vier rote Ampeln ignoriert

Doch der Fahrer hatte etwas dagegen. „Er ist von der Autobahn ins Stadtgebiet Lünen geflüchtet“, berichtet Gunnar Wortmann, Pressesprecher der Polizei Dortmund, die später den Zoll-Kolegen Amtshilfe leistete. Der 31-jährige Mann ignorierte auf seiner Flucht mindestens vier rote Ampeln und wohl auch eine Tempo-30-Zone. Am Ende wurde ihm offenbar mangelnde Ortskenntnis zum Verhängnis: „Er ist von der Jägerstraße in einen Innenhof abgebogen.“

Dort musste der Mann umgebungsbedingt in die Eisen gehen - was wiederum die folgenden Zollbeamten überraschte. „Die konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und sind auf sein Heck gefahren“, so Wortmann weiter.

Leichter Blechschaden

Verletzt wurde bei der Aktion zum Glück niemand - weder der Fahrer, noch die Beamten, und auch keiner der Passanten, die Zeugen der Verfolgjungsjagd wurden und ihre Erlebnisse in sozialen Netzwerken teilten. „Die Autos haben einen leichten Blechschaden“, bilanziert Andrea Münch.

Gegen den 31-Jährigen hat das Zollfahndungsamt ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nähere Details nannte die Sprecherin mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht.

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