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40 Empfehlungen für die Lüner Arenen

LÜNEN Das Sportentwicklungskonzept 2007 - 2020 hat die erste parlamentarische Hürde genommen. Der Ausschuss für Bildung und Sport steht hinter dem von der Verwaltung vorgelegten Konzept, das am 4. September im Rat diskutiert wird.

von Von Dieter Hirsch

, 19.08.2008
40 Empfehlungen für die Lüner Arenen

Modernisieren oder anderswo neu bauen? Diese Frage stellt das Sportentwicklungskonzept für die Sportanlage Schwansbell.

Die von der Verwaltung entwickelten 40 Handlungsempfehlungen seien ein Rahmen, mit dem das formulierte Ziel einer qualitätsorientierten Sport- und Sportstättenentwicklung bei gleichzeitiger Einsparung von knapp 520 00 Euro bis 2010 erreicht werden könne, stellte die Politik fest.

Jede einzelne dieser 40 Maßnahmen müsse aber vor ihrer Umsetzung noch einmal in den zuständigen politischen Gremien diskutiert werden. Dies sieht eine von der SPD verfasste und einstimmig bei zwei Enthaltungen aus den eigenen Reihen getragene Beschlussformulierung vor.   Das heißt konkret, dass das Konzept beispielsweise bis 2010 die Aufgabe von acht Sportplätzen, bis 2010 von zehn Plätzen vorsieht. „Ob es sechs oder acht oder zehn Plätze sein werden, dass können wir jetzt noch nicht entscheiden. Das könnte ein Szenario sein. Das müssen wir dann aber in der aktuellen Situation auf der Grundlage aktueller Daten tun“, begründete Hugo Becker (SPD) die Festschreibung dieser Formulierung. Um aktuelle Daten (z.B. Mitgliederzahlen in Vereinen, Nutzungsdaten von Hallen und Plätzen, Daten zur demografische Entwicklung) als Entscheidungsgrundlage zu haben, müsse das Konzept regelmäßig fortgeschrieben werden.

Darauf legte sich die Politik ebenfalls fest. In dieser Fortschreibung müsse dann auch der Individualsport (Skaten, Joggen, Nordic Walken etc.) und die Schaffung von guten Bedingungen berücksichtigt werden. Grundsätzlich sprach sich die Politik auch für eine Hallennutzungsgebühr aus (6,50 Euro pro Erwachsengruppe pro Halleneinheit), wollte aber dem Vorschlag der Verwaltung nicht folgen, diese Gebühr zu erhöhen, sollten Handlungserempfehlungen nicht umgesetzt werden. Während das Sportentwicklungskonzept das Gahmener Freibad in Frage stellt (unsere Zeitung berichtete), hat sich die Politik gestern im Ausschuss eindeutig für das Gahmener Bad stark gemacht. Thomas Gössing hob die sozialpolitische Bedeutung des vom SV Lünen 08 geführten und von der Stadt unterstützten Bades hervor. „Bürgerengagement darf nicht bestraft werden“, so Michaela Neuhaus (FDP).

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