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AWO-Seniorenzentrum setzt aufs Wohlfühlen

Umbau abgeschlossen

Was lange währt, wird endlich gut: Nach mehr als zwei Jahren, mit den Planungen waren es gar fünf Jahre, sind die umfangreichen Baumaßnahmen im AWO-Seniorenzentrum „Minister Achenbach“ jetzt abgeschlossen.

BRAMBAUER

von Von Michael Blandowski

, 24.06.2012
AWO-Seniorenzentrum setzt aufs Wohlfühlen

Fast ausgelastet sind die neuen- und modernisierten Wohnblöcke des AWO–Seniorenzentrums Minister Achenbach Brambauer.

Zur Fertigstellung und Feierstunde am Samstag strahlte das modernisierte Objekt in neuem Glanz.  „Wir verfügen über dezentrale Verteilerküchen, Speiseräume, Wohnzimmer, Aufenthaltsbereiche und als Herzstück dieser Einrichtung haben wir im ehemaligen Speisesaal eine Tagesstruktur für Menschen mit Demenz eingerichtet. Das heißt, jeder, der in diese Einrichtung einzieht, behält sein Zimmer als Wohnung, egal welche körperlichen Beeinträchtigungen auch eintreten“, so der AWO-Bezirksgeschäftsführer Wolfgang. Nach seinen Angaben betrugen die gesamten Umbaukosten 7,9 Millionen Euro. Die Zahl der Zweibettzimmer ist von 84 auf 21 reduziert worden, um für noch mehr individuelle Wohnqualität zu sorgen. Die Kapazität der nunmehr 126 Bewohnerplätze, die allesamt barrierefrei ausgestattet sind, ist fast ausgelastet.

 Neben zahlreichen Erneuerungen setzt die AWO auf den „Wohlfühlfaktor Brambauer“. Innerhalb des Seniorenzentrums dreht sich fast alles um den Stadtteil. Fotos auf den Fluren dokumentieren die Geschichte des Stadtteils. Einfach ein Stück schöne Erinnerung für den Lebensabend, so die Philosophie.  Michael Haustein, stellvertretender Bürgermeister und einstiger Heimleiter, widmete sich in seinem Grußwort dem Thema Demenz. „Die Pflege von Demenzkranken geht an die Substanz. Mit der Modernisierung der Seniorenzentrums hat die Einrichtung das Thema Demenz auf der Prioritätenliste ganz nach oben gesetzt.

Ebenfalls hat die AWO, und nicht nur hier in Brambauer, in den letzten Jahren sehr viel bewegt. Unser AWO-Heim war das erste Seniorenheim in Brambauer.“ Viele Vertreter aus Politik, Vereinen und Verbänden nahmen an der Feierstunde teil. Einen donnernden Applaus erntete die Tochter des früheren Lüner Oberbürgermeisters Adolf Stock und heutige Ehrenvorsitzende der SPD, Rosel Schmidt. Bei einem Rundgang durch die neu gestaltenden Räume entdeckte sie auch ein Foto ihres Vaters.

 Nach Abschluss der Feierlichkeiten lud die AWO Brambauer mit dem benachbarten Familienzentrum Rappelkiste zu einem Sommerfest ein. Ein kurzweiliges Programm mit Musik und Tanz erwartete die Besucher. 

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