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Afrikaner wollen Ziegelei nach Lüner Vorbild bauen

Video-Interview

Die Alte Ziegelei an der Münsterstraße in Lünen - ein Vorbild für Afrika? Am Montag hat sich eine Delegation aus Ruanda im denkmalgeschützten Gebäude umgesehen. Warum? Das erzählen Lünens letzter Ziegler und ein Entwicklungshelfer aus der Schweiz im Video-Interview.

LÜNEN

, 11.11.2014

Seit 1995 ist der Ofen der Ziegelei Siegeroth in Lünen nicht mehr in Betrieb. Längst steht die Produktionsstätte unter Denkmalschutz. Doch für eine Delegation aus Ostafrika ist die alte Technik hochinteressant: Gemeinsam mit Vertretern eines Entwicklungsprojekets der Schweizer Regierung schauen sich afrikanische Ziegler, Ingenieure und Investoren sowie Spezialisten aus Deutschland und der Schweiz den Ofen an. In Ruanda werden die meisten Ziegel noch von Hand geformt und in Feldbrandöfen gebrannt. Das nötige Holz stammt aus den spärlich vorhandenen Wäldern. Ziel des Projektes ist es, moderne Technologien zu fördern. Öfen nach dem Lüner Vorbild können Säge- und Agrarabfälle als Brennstoff nutzen und Arbeitsplätze schaffen.

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