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Aktion für sichere Kinderräder

LÜNEN Einen kritischen Blick werfen Lüner Polizeibeamte auf das eine oder andere Fahrrad. Und sie werden fündig.

von Von Beate Rottgardt

, 01.08.2008
Aktion für sichere Kinderräder

Die Polizeibeamten überprüften diese Woche wieder Kinder- und Jugendräder.

BMX-Räder sind nicht wirklich für den Straßenverkehr geeignet. Das erfuhren jetzt zwei Jungs von freundlichen Polizeibeamten. Die beiden BMX-Besitzer hatten allerdings ihre Räder sowieso geschoben und waren auf dem Weg zur Skate-Anlage auf dem Theater-Parkplatz. "Was haben wir denn gemacht", fragten sie, als die Polizisten sie in der Fußgängerzone anhielten.

BMX

Die Entwarnung kam sofort, stattdessen gab es die Belehrung, dass so ein BMX-Rad über wichtige Details nicht verfügt und deshalb eben im normalen Straßenverkehr nicht eingesetzt werden sollte.

Auch manche andere Räder von Kindern und Jugendlichen nahmen die Polizisten der Inspektion 3 (Lünen und Scharnhorst) genauer unter die Lupe. Unterstützt wurden sie von Beamten der Dortmunder Hundertschaft.

Ziel ist es, möglichst viele Radunfälle von Kindern und Jugendlichen zu vermeiden. Und deshalb schauten sich die Polizisten die Räder auch genau an. Gab es etwas zu bemängeln, bekamen die jungen Radler eine Mängelliste, auf der sie genau sehen können, wie ihr Rad vorschriftsmäßig ausgerüstet sein muss. Nun haben sie sieben Tage Zeit, die Mängel zu beheben und müssen danach mit dem Zettel und ihrem Rad zum zuständigen Bezirksbeamten, der überprüft, ob nun alles in Ordnung ist.

Mängelliste

Schummeln klappt nicht - die Polizei hat eine Durchschrift der Mängelliste und die Namen und die Adresse wurden notiert. Zwei Tage in dieser Woche waren die Polizisten in der Innenstadt. Das Projekt läuft jedoch noch bis Ende September. Und wenn die Schulen wieder beginnen, werden die Beamten auch dort noch einmal nachschauen, ob alle Räder verkehrssicher sind.

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