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Alltag ohne Barrieren gefordert

LÜNEN Barrierefreiheit sollte die Regel und nicht die Ausnahme sein und schon bei Planungen bedacht werden. Das forderte stellvertretender Bürgermeister Wilfried Weineck bei der Informationsveranstaltung zum internationalen Tag der Behinderten.

von Von Beate Rottgardt

, 08.12.2007
Alltag ohne Barrieren gefordert

Mitglieder des Kreuzbundes boten antialkoholische Cocktails, Punsch und belegte Brötchen an.

"Barrierefreiheit nützt nicht nur Behinderten, sondern auch Senioren und Eltern mit Kinderwagen", so Weineck. Und man sollte bedenken, dass jeder schnell von einer Behinderung betroffen sein kann.

Weineck hob die wichtige ehrenamtliche Arbeit des Behindertenbeirats hervor, der sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Behinderten einsetzt. "Die Besucher sollten das gute Gefühl mit nach Hause nehmen, dass die Behinderten in unserer Stadt nicht alleine gelassen werden, sondern ihnen starke Partner zur Seite stehen", wies Weineck auf die zahlreichen Infostände hin.

So informierte Lisa Nießalla von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen über die zahlreichen Möglichkeiten, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Hans-Werner Geburek (Wohnberatung) stellte Hilfsmittel vor und der Kreuzbund servierte antialkoholische Cocktails, Punsch und Brötchen.

Infostand und Tombola

Der Behindertenbeirat hatte nicht nur einen Infostand, sondern auch eine Tombola vorbereitet. Teilnehmer sollten erläutern, was für sie "barrierefreies Einkaufen" bedeutet. Auch Unicef war mit einem Stand vertreten, genauso wie Fürsorgestelle und Pflegeberatung. Burckhard Elsner, Vorstandsmitglied des Behindertenbeirats

Viele Nachfragen hatte Waltraud Kötter vom Versorgungsamt zu beantworten. Mit ihren Kollegen wird sie zwischen Weihnachten und Neujahr umziehen - zum Kreis Unna.

Versorgungsämter werden aufgelöst

Ab 1. Januar ist dort die zuständige Stelle fürs Schwerbehindertenrecht und Elterngeld. Denn die bisherigen Versorgungsämter werden zum Jahresende aufgelöst.

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