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Anwohner reagieren skeptisch auf Silo-Pläne

Stadtwerke-Projekt

Kein Konsens in der Sache, aber man will im Gespräch bleiben. Eine Maßnahme: Der Besuch von Maissilos im heimischen Hafen und einer anderen Anlage in einer der Nachbarstädte. Protokoll einer Informationsveranstaltung zum geplanten Maissilo:

LÜNEN

22.06.2012

Über 40 Lüner waren gekommen, um sich zu informieren oder deutlich zu protestieren. Manche fanden: „Das, was hier stattfindet ist eine

Ich habe schon einen Anwalt, der uns vertritt“, sagte Christel Friedrichs, die in unmittelbarer Nähe der geplanten Anlage wohnt und den Protest federführend organisiert. Ihr Unmut macht sich daran fest, dass es rein rechtlich

für die Anlieger gibt. Ungeachtet dieser Tatsache sei die Stadt an die Öffentlichkeit gegangen, wehrt sich Thomas Berger, Abteilungsleiter Stadtplanung bei der Stadt gegen den Vorwurf, man habe in aller Heimlichkeit die Sache voran treiben wollen. „Wir sind vor drei Wochen mit diesem Vorhaben in die Öffentlichkeit gegangen, ohne dass das von uns einer verlang hat“, sagte er.  Die

, fühlen sich bei diesem Vorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft übergangen. Es seien bereits erste Bäume und Sträucher gefällt worden, so der Vorwurf.  Antwort der Verantwortlichen: Diese Rodungsmaßnahme habe nichts mit dem geplanten Silo zu tun, sie seien wegen ihrer mangelnden Standfestigkeit schlicht eine Gefahr für den Bahnverkehr.  Stand der Dinge ist: Der

es gab erste Gespräche, die Stadt habe ihre Anforderungen formuliert, sagt Thomas Berger. Der Antrag sei auch an die externenen Fachbehörden (z.B. Kreis Unna) weiter geleitet worden. Er gehe davon aus, dass das Verfahren noch mindestens acht Wochen in Anspruch nehme.Deshalb soll der Besuch der anderen Silos trotz bald beginnender Sommerferien bald erfolgen, damit man mit den Erkenntnissen nicht zu spät komme.  Norbert Mackel von den Stadtwerken, die die Anlage über die Tochter, die Firma bioenergie gemeinsam mit der Firma odas betreibt, geht davon aus, dass es in der Stadt

geben muss, weil der eine nicht ausreicht. Um den Geruch macht er sich weniger Sorgen: Selbst bei der Annahme der schlechtesten Voraussetzungen („worst case“) lägen die Werte weit unter den zulässigen Grenzwerten. Aber der zusätzliche Verkehr für zwei, drei Wochen sei nicht wegzudiskutieren.  Rüdiger Haag, SPD-Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung sowie selbst Bewohner der Geist, begrüßte die Einladung zur Besichtigungstour ausdrücklich: Er wolle als Bewohner hier „auch

“. Dies sei aber ganz sicher keine Schauveranstaltung heute: „Ich finde es nicht gut, wenn sachliche Aussagen der Verantwortlichen ständig in Zweifel gezogen werden“.  Bei vielen der Anwohner blieben die Zweifel: Sie haben inzwischen eine

gestartet.

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