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Aus der Arbeitslosigkeit gefördert

BRAMBAUER Gestern noch arbeitslos. Heute geht´s mit der Arbeit los: Das AWO-Zentrum "Minister Achenbach" kann seinen sozialen Dienst dank des Förderprogramms "Job plus 100" mit fünf neuen Kräften auffüllen. Drei arbeiten Vollzeit. Die Arge bezahlt. Die AWO freut sich.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 07.08.2008

Heimleiter Ludger Moor stiehlt sich ein verschmitztes Ist-doch-prima-so-Grinsen auf die Züge:

"Wir übernehmen da nur die Lohnnebenkosten. Dafür müssen wir der Arge natürlich sehr dankbar sein."

Zwei der neuen Mitarbeiter, die Hartz-4 beziehen, arbeiten jeweils 30 Wochenstunden im Seniorenzentrum. Ein Jahr.Qualitätsstempel

Mit dem am 1. August angefangenen Zivildienstleistenden und zwei weiteren Zivis im September, kann die Heimleitung personell auf die Tube und den Angeboten im Haus einen neuen Qualitätsstempel aufdrücken.

Die Haus-Maxime kennt drei Schwerpunkte: Mensch, Mensch und nochmal Mensch. "Wir wollen allen Bewohnern, egal, wie stark sie körperlich oder geistig eingeschränkt sind, ein passendes, individuell geprägtes Angebot machen", erklärte die stellvertretende Heimleiterin, Susanne Knickmeier.

Dipl.-Pädagogin Alexandra Striebe, die auch für die vierteljährliche erscheinende Hauszeitung "Senioren Echo" zuständig ist, sieht dank der Verstärkung die Chance, den einzelnen Bewohner noch gezielter ins Zentrum der Betreuung zu stellen.

"Wir arbeiten daran, der Betreuung noch mehr Vielfalt, Qualität und Individualität zu geben", so die Dipl.-Pädagogin. Dazu gehöre u.a. das neue Abendcafé, das von montags bis freitags ab 18.30 Uhr geöffnet ist.Fixpunkte im Tagesablauf

"Viele unserer Bewohner wollen um acht die Tagesschau gucken, das ist so ein Fixpunkt in ihrem Tagesablauf, aber danach kommt mancher wieder in das Abendcafé zurück", kennt Heimleiter Moor seine Pappenheimer.

Die Betreuungsangebote, die dank des Förderprogramms "Job plus 100" noch vertieft werden können, türmen sich zu Themenbergen:

Man stößt auf Gedächtnistraining, Filmnachmittage, Dia-Shows, Hauszeitung, Männerstammtisch, Sitzgymnastik, Bingo, Aktualitätenrunde, bunte Nachmittage, Singen in den Wohnbereichen und noch mehr.

Haus-Philosophie Wie war das mit der Haus-Philosophie? Der Mensch soll im "Zentrum Minister Achenbach" in die Mitte und alles Drumrum ihm zum Nutzen sein. Soweit das Versprechen. Jetzt gilt´s.

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