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Ausschuss: Lünen sauberer als noch im letzten Jahr

LÜNEN Einmal im Jahr begibt sich der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung auf eine Rundfahrt durch die Stadt. Der Zweck: Die Begutachtung von Sauberkeit und Grünflächen. Dieses Mal kamen sie zu einem anderen Ergebnis als im Vorjahr.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 28.08.2008
Ausschuss: Lünen sauberer als noch im letzten Jahr

Die Stadt Lünen will sich um ein sauberes Stadtbild bemühen.

„Sauber, sauber“, nickte sich der Ausschuss in eine behagliche Grundstimmung. Soeben hatte eine 90-minütige Bustour durch Stadt und Stadtteile ihm ein gefühltes Mehr an öffentlicher Sauberkeit vermittelt. Nachdem der Bus gar über die Stadtgrenze hinaus und in die Dortmunder Ränder wie Eving und Brechten geschaukelt war, konnte Herbert Jahn, Vorsitzender im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung in der anschließenden Sitzung seine Ironie nicht stecken lassen: „Da haben wir gesehen, wie es in Lünen noch vor einem Jahr aussah.“ Gelächter.

Klar. Aber tatsächlich gelangte der Ausschuss mehrheitlich zu der Einschätzung, dass sich die Stadt heute sauberer und gepflegter präsentiere als vor einem Jahr. „Wir müssen perspektivisch vorgehen und Pflege und Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und in den Anlagen noch effektiver angehen“, hob Rainer Evelt, Betriebsleiter der für die Straßenreinigung zuständigen Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) den Finger. Was hatte die Busfahrt an Erkenntnisgewinnen gebracht? „Auf dem Marktplatz in Gahmen schießt das Unkraut hoch“, nahm Beigeordneter Jürgen Evert die rosarote Brille von den Augen. Aber gerade dieser „nicht einfache Stadtteil“ bedürfe der besonderen Pflege. Auch am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ist nicht alles Gold, was grünt. „Da müssen wir im Bereich der Platanen zu mehr Sauberkeit kommen“, so Evert. Ausschuss-Resümee: Seit der vergangenen Stadtbild-Fahrt vor einem Jahr habe sich einiges zum Besseren gewandelt. Und doch: Einem patriotischen Größenwahn unter die Räder rutschen wollte keiner im Ausschuss: „Kann sein, dass wir trotz der Fortschritte etwas mehr tun müssen, um das Erscheinungsbild der Stadt noch positiver wirken zu lassen“, riet Ausschuss-Vorsitzender Jahn zur Klarsicht.

Britta Richter (Bündnisgrüne) lobte die fleißigen Hände der Stadtbildpflege. Nannte Arbeitslosen-Initiative Lünen (AIL), Umwelthaus und Pro Lünen. Rüdiger Billeb (SPD) ließ sich nicht blenden, fand zwar, dass einiges besser geworden sei, dass ihn aber wildwuchernde, überschießende Gehölze, wie an der Wilhelm-Löbbe-Allee, störten. Die könne man doch in Rasen umwandeln. Stichwort Gehölze, Auftritt Dieter Memmeler. Der Stadtgrün-Leiter brachte eine bestehende Liste ins Gespräch, nach der ohnehin die Umwandlung von Gehölz-Standorten in Rasenflächen vorgesehen sei. 

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