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Bauern in Lünen klagen über Hitze

Weniger Ernte

Es ist heiß und es bleibt heiß. Doch nicht alle sind erfreut von Temperaturen jenseits der 25 Grad. Denn die Ernte der Bauern in Lünen leidet unter Trockenheit und Wärme.

Lünen

, 02.07.2018
Bauern in Lünen klagen über Hitze

Das heiße Wetter macht den Lüner Landwirten zu schaffen – bei der Getreideernte drohen große Verluste. © Goldstein

30 bis 40 Prozent Ernte-Einbußen. Das könnte das Ergebnis der Hitze sein, wenn es in den kommenden Tagen nicht regnet, erklärte Landwirt Carl Schulz-Gahmen auf Anfrage der Redaktion. „Am Donnerstag soll es laut meinem Wetterberichts regnen. Wenn das so ist, dann kommen wir Bauern noch mal mit einem blauen Auge davon“, so Schulz-Gahmen. Bleibe es aber auch in den kommenden drei bis vier Wochen so trocken wie aktuell in Lünen, befürchtet der Landwirt erhebliche Verluste. In Zahlen könnten das 30 bis 40 Prozent weniger Erträge sein, genau lasse sich das vor der Ernte aber nicht sagen. Denn neben Temperatur und Regen hänge das auch von Faktoren wie Wind oder Bewölkung ab.

Keine Hitze, sondern Dürre

Probleme, die auch Vitus Schulze Wethmar vom gleichnamigen Hof aktuell hat. Bei den derzeitigen Temperaturen spricht der Landwirt nicht nur von Hitze, sondern von einer regelrechten Dürre. Regen habe es in den vergangenen Wochen so gut wie gar nicht gegeben und das mache sich auch in der Ernte bemerkbar: „Wir haben da schon erhebliche Einbußen“, bedauert er auf Anfrage. Das würde sich bei Getreide, aber vor allem auch bei Kartoffeln und Möhren bemerkbar machen. Wie groß die Verluste durch die Hitze sind, könne aber auch er erst sagen, wenn die Ernte beginnt.

Ernte früher als üblich

Und auch Bauer Dietrich Goertz vom Gahmener Hof geht es ähnlich. Bereits jetzt hat er mit der Ernte von Gerste begonnen und das somit viel früher als eigentlich üblich. Grund dafür sei die starke Trockenheit. Goertz ist sich ebenfalls ziemlich sicher, dass die Ernte in diesem Jahr geringer als im Durchschnitt ausfallen wird. Von regelrechten Ernteausfällen wolle er zwar nicht sprechen, aber: „Man sieht auf jeden Fall, dass das Korn deutlich kleiner ist, das ist auch auf die Trockenheit im Mai zurückzuführen“, so der Landwirt.

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