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Baulücke an der Waltroper Straße soll geschlossen werden

BRAMBAUER Ein bekannter Investor will die Baulücke an der Waltroper Straße 25 mit einem architektonischen "Goldzahn" schließen: Das Ehepaar Ristovitch-Schroeder plant hier ein Wohn- und Geschäftshaus, das nun den Stadtteil aufwerten soll.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 28.08.2008
Baulücke an der Waltroper Straße soll geschlossen werden

<p>Waltroper Straße: In diese "Zahnlücke", vor dem neuen AWO-Heim, soll das neue Objekt gesetzt werden.

Städtebauliche Prägnanz bezieht das auf grob zwei Millionen Euro geschätzte Objekt aus seiner zentralen Lage an der Einkaufsstraße und seiner direkten Nähe zum neuen 80-Plätze-Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt, das sich hinter dem geplanten Bauobjekt in der zweiten Reihe ins Ensemble einfügt.

Stadtteil aufwerten

Brami-Vorsitzender Michael Ristovitch verbindet mit dem Bauvorhaben auch eine strategische Komponente der Stadtteil-Aufwertung. Außerdem würde so dem optischen "Durchhänger" einer eventuell länger klaffenden Baulücke vorgebeugt.Dreieinhalb Geschosse

Er plant mit seiner Frau in dem dreieinhalbgeschossigen Gebäude u.a. 14 Eigentumswohnungen von unterschiedlicher Größe anzubieten. "Durch eine Modulbauweise können wir die Größen der jeweiligen Einheiten dem persönlichen Wunsch der Bewohner anpassen", so der Investor. Ristovitch mahnt als Brami-Vorsitzender generell ein ausgeprägteres Stadtteil-Bewusstsein vor allem bei den auswärtigen Fondsgesellschaften an, die im Stadtteil einen Gesamtbestand von über 100 Wohnungen halten.

Neben den geplanten 14 Eigentumswohnungen beabsichtigen die Investoren Arztpraxen, Anwaltsbüros und ähnliche Nutzer in dem Wohn- und Geschäftshaus unterzubringen. Mit Solarenergie und der Erzeugung von Erdwärme soll sowohl umweltschonend als auch kostengünstig geheizt und gewohnt werden. Wie Ristovitch sagte, würde der Bauantrag bei der Stadt Lünen in Kürze gestellt.Bauvorhaben soll im Herbst kommenden Jahres starten

Von Optimismus bestärkt, hofft Ristovitch, mit dem Vorhaben im Herbst kommenden Jahres beginnen zu können. Wie es aussieht, beabsichtigt der 60-Jährige nicht, mit seinem Unternehmen RCE (Ristovitch Consulting Engineering) von der Wittekindstraße an die Waltroper Straße umzuziehen. "Wir haben uns hier etabliert. Ich sehe keinen Grund, daran etwas zu ändern."

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