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Baustellen-Ende an der Laakstraße ist in Sicht

Baustelle

Lange mussten sich Anwohner der Laakstraße und Akazienstraße mit Lärm, Schotter und Baggern herumschlagen. Ein Ende der Baustelle ist nun abzusehen.

Nordlünen

, 16.08.2018
Baustellen-Ende an der Laakstraße ist in Sicht

Auf den letzten Metern heißt es noch einmal: Zähne zusammenbeißen. Die Baustelle auf Akazienstraße und Laakstraße soll bald fertiggestellt werden. Dann wird auch der Schilderwald weichen. © Victoria Maiwald

Die Anwohner der Laakstraße und Akazienstraße müssen sich noch ein wenig gedulden und mit Baustellenlärm und eingeschränkten Zufahrtswegen auseinandersetzen. Aber ein Ende ist in Sicht. Seit Frühjahr 2017 wird hier gebaut, ursprünglich wurde die Fertigstellung der Akazienstraße für August angestrebt, für die Laakstraße sogar schon im Juli. Beide Termine sind bereits verstrichen und beide Straßen sind streckenweise noch oben ohne – also ohne Asphaltdecke.

Bereits am 27. Juni teilte der Technische Beigeordnete Arnold Reeker dem Ausschuss für Sicherheit und Ordnung mit, dass es noch bis Mitte September, vielleicht sogar Anfang Oktober dauern kann, bis alles fertig sein wird, wie unsere Redaktion berichtete.

Verzögerung aufgrund von Komplexität

Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Arbeiten an den Straßendecken nun Ende September beendet werden. Kleinere Arbeiten an den Grundstückszufahrten sollen dann noch im Anschluss durchgeführt werden, „diese werden aber keinen Einfluss auf den fließenden Verkehr haben“, betont die Stadt.

Aufgrund der Komplexität der Baustelle sei es zu Verzögerungen gekommen. Besonders im Bereich der Leitungsverlegung und des Kanalbaus kam es zum Rückstand, außerdem waren Anpassungsplanungen im Straßenbau notwendig.

Erneute Sperrungen

Inzwischen sind die Kanalbauarbeiten abgeschlossen, jetzt müssen noch die letzten Asphaltdecken gelegt werden. In der Akazienstraße seien die Straßenbauarbeiten zu 75 Prozent und in der Laakstraße zu 70 Prozent abgeschlossen. Für die letzten Asphaltarbeiten müssen die Anwohner erneut Sperrungen hinnehmen. Nächste Woche werden in der Laakstraße – im Bereich der Rudolph-Nagell-Straße bis zur Cappenberger Straße – Arbeiten am Asphalt durchgeführt. Hierfür wird eine Sperrung nötig sein, „anschließend kann die Laakstraße wieder durchgängig von Anliegern befahren werden“, teilt die Stadt mit.

Baustellen-Ende an der Laakstraße ist in Sicht

Noch liegt das Straßenschild der Laakstraße am Boden, aber lange wird es nicht mehr dauern, bis es wieder aufgestellt wird. © Victoria Maiwald

Eine erneute kurzzeitige Vollsperrung wird Mitte September in Laakstraße und Akazienstraße eingerichtet.

Zum Schulbeginn nach den Sommerferien können also voraussichtlich auch die Schulbusse wieder ungehindert fahren. Für sie war zuvor eine Behelfsstraße eingerichtet worden. Wie es allerdings Mitte September aussieht, während der letzten kurzzeitigen Vollsperrung beider Straßen, ging aus der Mitteilung der Stadt nicht hervor.

Angespannte Verkehrssituation nicht weiter strapazieren

Auch wenn bis zum Schulbeginn viele Arbeiten vorangeschritten sein werden und die Baustellen-Ampel an der Rudolph-Nagell-Straße abgebaut sein wird, gibt es einen Rat an alle Eltern: Um die angespannte Verkehrssituation rund um die beiden Straßen nicht weiter zu strapazieren, sollten Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen, sondern die Schüler mit dem Bus oder Rad zum Unterricht schicken.

Die Großbaustelle auf den beiden Straßen verlangte starke Nerven von den Anwohnern ab. Und auch die ansässigen Geschäftsleute hatten mit den Bauarbeiten zu kämpfen. Laut Aussage des Besitzers des Stadtteilladens an der Akazienstraße, Thomas Stein, waren die letzten Monate ein Kampf um die eigene Existenz.

Umsatzeinbußen

Er spricht von Umsatzeinbußen von bis zu 70 Prozent. Das zwang ihn auch dazu, sechs Tage in der Woche selbst im Laden zu stehen, eine Aushilfe konnte er sich nicht leisten. Stein hätte sich eine andere Umsetzung der Baumaßnahmen gewünscht, „man hätte die Arbeiten doch in zwei Abschnitten machen können, das wäre wahrscheinlich für alle besser gewesen.“ Aber nun blickt er nach vorne und hofft, dass seine alten Kunden bald wieder den Weg in seinen Laden finden werden.

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