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Benennung soll Verbundenheit zeigen

Partnerstädte sollen Lüner Brücken Namen geben

Einen neuen Namen für die Brücke an der Graf-Adolf-Straße gab es per Online-Abstimmung. Für fünf weitere Brücken soll jetzt ein Ratsbeschluss genügen. Die Namen sollen Verbundenheit zeigen.

Lünen

, 05.03.2018
Benennung soll Verbundenheit zeigen

Vorbild Salford-Brücke: Fünf weitere sollen in den kommenden Jahren nach Partnerstädten benannt werden.fröhling © Foto: Fröhling

Eine kurze Abstimmung im Netz, schon war es beschlossen: Die damals neue Lippe-Brücke an der Graf-Adolf-Straße sollte Salford-Brücke heißen – nach der Partnerstadt nahe Manchester in England. Die Salford-Brücke könnte bald Vorbild für fünf weitere Brücken im Stadtgebiet werden.

Gang durch die Institutionen

Denn neben Salford hat Lünen ja fünf weitere Partnerstädte und nach allen fünf könnten künftig auch Brücken benannt werden. So schlägt es zumindest die Verwaltung in einer Vorlage für die Ratssitzung am Donnerstag, 8. März, im Sitzungssaal 1 des Rathauses (17 Uhr) vor.

Die Initiative für diese Idee geht auf eine Bürgeranregung der „Fahrradtruppe Lünen“ von Ende 2016 zurück, die erst im Haupt- und Finanzausschuss auftauchte, dann an den Kultur-Ausschuss verwiesen wurde und von dort in den Ältestenrat ging.

Verbundenheit und Gemeinsamkeit

Jetzt also die Vorlage für den Rat: Mit einer Benennung der Brücken nach den Partnerstädten „würde zum einen die Verbundenheit aber auch die Gemeinsamkeit (Brücken über der Lippe = Partnerschaftsbrücken) zum Ausdruck gebracht werden“, heißt es in der Vorlage.

Folgende Brücken über die Lippe sollen demnach umbenannt werden.

  • Fußgängerbrücke an der Schlossallee (Buddenburg): Bartin-Brücke
  • Straßenbrücke an der Konrad-Adenauer-Straße: Panevezys-Brücke
  • Fußgängerbrücke an der Lange Straße: Demmin-Brücke
  • Straßenbrücke an der Kurt-Schumacher-Straße: Kamien-Pomorski-Brücke
  • Straßenbrücke an der Zwolle-Allee: Zwolle-Brücke

Nach den Durchläufen durch die verschiedenen Gremien kann der Rat jetzt endlich entscheiden, ob es auch so kommen soll. Stimmen die Lokal-Politiker zu, würde ab 2019 jedes Jahr in der Europawoche eine weitere Brücke nach einer weiteren Partnerstadt benannt. Die Europawoche findet jedes Jahr rund um den 9. Mai statt.

Auch einen Vorschlag für die Benennungs-Reihenfolge gibt es schon. Start ist 2019 mit Zwolle in den Jahren darauf folgen Panevezys, Kamien-Pomorski, Demmin und am Ende Bartin – wenn sich nicht „im Laufe der Zeit besondere Gegebenheiten an einer Brücke ergeben“, wie es in der Vorlage heißt.

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