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Buchenberg: Straße ist völlig marode

Sanierung gefordert

Die Straße Buchenberg muss dringend saniert werden. Darin waren sich am Dienstagabend Vertreter der CDU und die beiden Betriebsleiter des Stadthafens, Wilfried Weineck und Andreas Hüsing, einig.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 25.08.2010
Buchenberg: Straße ist völlig marode

Die Straße Buchenberg darf nur mit 10 km/h befahren werden, weil die Straßenschäden so groß sind.

"Ab September/Oktober wird es durch den neuen Parkplatz von Aurubis bis zu 60 Prozent weniger an LKW auf der Kupferstraße geben. Diese LKW fahren dann auch noch über den Buchenberg", so Weineck. Schon jetzt ist diese Straße so marode, dass man sie nur mit 10 km/h befahren darf. Standspur gefordertWeineck: "Derzeit befahren schon zwischen 600 und 1000 LKW täglich die Straße." Und wirbeln dabei mehr Staub auf, als bei den Arbeiten im Stadthafen entsteht. Wichtig sei auch eine Standspur für LKW an der Straße einzurichten. "Denn sonst können vorgeschriebene Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten werden. Wenn ein Fahrer in 15 Minuten den Motor anlässt, um ein paar Meter im Stau weiter zu fahren, ist die Pause schon kaputt", gab Jochen Gefromm (CDU) zu bedenken. Wenn es eine Staustrecke statt einer Standspur gibt, verlieren die Speditionen pro Tag richtig Geld. Gefromm: "Von der Umweltbelastung einmal ganz abgesehen, die durch ständiges Anlassen des Motors entsteht."

Auch im Namen der Pächter auf dem Stadthafen-Gelände appellierte Weineck an die Politik, die Straße Buchenberg unbedingt zu sanieren. Vorfinanzierung Man wolle angesichts der Haushaltslage, so CDU-Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel, versuchen, mit den ansässigen Firmen über eine Vorfinanzierung der Sanierung zu sprechen.

In jedem Fall plant der Stadthafen im kommenden Jahr mindestens 50 000 Euro in Maßnahmen gegen Staubbelastung zu investieren. Die derzeit angeschafften vier Spritzdüsen seien nur Behelf. Geplant seien Stellwände und eine Boxenlösung, damit starker Wind die Stäube nicht aufwirbeln kann.

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