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Bucyrus schafft über 100 neue Jobs

Während alle Welt von Krise sprach, hat Bergbauzulieferer Bucyrus am Standort Lünen neue Arbeitsplätze geschaffen – über 100.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 13.08.2010
Bucyrus schafft über 100 neue Jobs

Ein Erfolgsprodukt aus Lünen: Technik für den untertägigen Grubenausbau von Bucyrus.

Bis zum Juli 2010 sei die Belegschaft gegenüber 2009 von 950 auf 1056 Beschäftigte gewachsen, erklärte Marketingleiter Dirk Sträter. Einige Mitarbeiter seien zwar aus anderen Standorten nach Lünen gewechselt, doch die weitaus größte Zahl der Jobs sei aufgrund der Auftragslage neu entstanden. „Im vergangenen Jahr haben wir wenig von der Krise bemerkt, weil wir noch aus vollen Auftragsbüchern schöpfen konnten“, erläuterte Sträter. Insofern sei 2010 für das Unternehmen eigentlich das schwierigere Jahr. „Aber die Auswirkungen der Krise haben wir schon zum jetzigen Zeitpunkt weitgehend überstanden“, freut sich der Marketingchef.

Neben traditionellen Märkten wie China, Australien und USA sei Indien mit steigender Tendenz als neuer Abnehmer hinzu gekommen, so Sträter. In Lünen produziert Bucyrus vor allem Bergbau-Technik für den untertägigen Strebausbau. Vor gut drei Jahren, im Mai 2007, war die frühere DBT vom US-Konzern Bucyrus übernommen worden. Schon damals hatte das Unternehmen betont, negative Auswirkungen auf den Standort Lünen seien nicht zu befürchten, weil sich die Produktpalette nicht überschneide.

Eine Aussage, die durch Auftragslage und Beschäftigtenentwicklung bestätigt wird. „Der Standort Lünen ist sicher. Mit Genehmigung unserer US-Mutter haben wir hier in den letzten zwei Jahren 17 Millionen US-Dollar (über 13 Mio. Euro) investiert“, betont Sträter. Aktuell stehen Ausbaupläne zur Debatte. Bucyrus besitzt die Option, Flächen der früheren Westfalia zuzukaufen. Man denke darüber nach, diese Option wahrzunehmen, erklärte Sträter. 

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