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Chancen und Skepsis: Stimmen zur Sekundarschule

Informationsveranstaltung

Das Modell einer Sekundarschule stand bei einem Informationsnachmittag in der Realschule Brambauer zur Debatte. Eltern von Zweit- und Drittklässlern hörten viele Argumente für diese Schulform, ein Vertreter von ihnen war allerdings auch skeptisch.

BRAMBAUER

von Von Michael Blandowski

, 23.05.2012
Chancen und Skepsis: Stimmen zur Sekundarschule

Mit Aufmerksamkeit und Interesse verfolgten die zahlreichen Besucher den Ausführungen der fünfköpfigen Expertenrunde.

Eine fünfköpfige "Expertenrunde" – bestehend aus Maria Büse-Dallmann, Dezernentin der Bezirksregierung Arnsberg, Hajo Wulff, stellvertretender Leiter der Realschule Brambauer, Reinhold Bauhus, Leiter der ProfilSchule Lünen (ehemalige Achenbachschule), Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung sowie Beigeordneter Horst Müller-Baß – informierten über das neue Schulmodell "Sekundarschule".

  • Schulverwaltungsleiter Jürgen Grundmann sprach sich für die Einführung der Sekundarschule in Brambauer aus. Die neue Schulform sei eine gute Chance für den Stadtteil. Die Möglichkeit der Schülerbindung in Brambauer nach der Entlassung aus der Grundschule sei mit der Einführung einer Sekundarschule eng verbunden: Laut dem Schulexperten verlassen im Schuljahr 2011/12 51 Prozent der Brambauer Grundschüler den Stadtteil. Im Schuljahr 2012/13 seien es sogar 66 Prozent.
  • ProfilSchul-Leiter Reinhold Bauhus hob die Vorteile der neuen Bildungseinrichtung in den Mittelpunkt: Eine Schule für alle Kinder, ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens, eine individuelle Förderung aller Schüler, die Orientierung der Kernlernpläne und der Übergang in neue Bildungsabschnitte. Auch mit der Vorbereitung optimaler Ausbildungswege könne die Sekundarschule punkten.
  • Ebenso seien mit der abgeschlossenen Sanierung der beiden Schulgebäude und mit einer ausreichenden Raum- und Sachausstattung die Grundlagen für eine gute Schulausbildung gelegt.
  • Kai Fomrath, Vater eines Grundschülers, zeigte sich allerdings besorgt. Demnächst stehe der Wechsel seines Sohns zu einer  weiterführenden Schule an und er meint: "Ich denke, es hört sich alles interessant an, die Lehrer werben für ihre neue Schule. Ich gebe aber zu verstehen, dass meiner Meinung nach die Existenz der Realschule auf dem Spiel steht. Ein Realschul- oder Gymnasium-Abschluss in der heutigen Form ist möglicherweise mehr wert, als zukünftig ein Abschluss der neuen Sekundarschule". 
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