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Das Glück war mit dem Radl da

IM NORDEN Ein Behindertenfahrrad. Endlich! Markus, behindert, strahlte. Für Markus Hespeling aus Halverde bei Ibbenbüren, der krankheitsbedingt an den Rollstuhl gefesselt ist, erfüllte sich vor Heiligabend ein lang gehegter Wunsch.

26.12.2007
Das Glück war mit dem Radl da

Freuen sich mit Markus über das spezielle Fahrrad (hinten v.l.:) Annette Hespeling, Susanne Möllmann, Christina Hespeling, Norbert Hespeling, Jürgen Ridzik, Fabian Ridzik, Heinrich und Jörg Möllmann; (vorne v.l.:) Lukas und Markus Hespeling sowie Anna Ridzik.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind e.V." konnte diese Idee der Familien Ridzik und Hespeling mit Hilfe des Zweiradhauses Möllmann, Borker Straße 91, umgesetzt werden. Vermittler Jürgen Ridzik, dessen 16-jähriger Sohn Fabian vor vier Wochen eine Spenderniere erhalten hatte, und nun nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen ist, lernte während eines Ferien-Dialyseprojektes auf Norderney die Familie Hespeling kennen.

Idee geschmiedet

Beide Familien sprachen über die Anschaffung eines Behindertenfahrrads. Nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub überzeugte Jürgen Ridzik seinen Arbeitskollegen Jörg Möllmann von der Idee, worauf dieser mit Hilfe seines Schwiegervaters Heinrich Möllmann (Inhaber des Lüner Zweiradhauses) Kontakt zur Fahrradfirma Wulfhorst herstellte, die sich auf den Bau von Behindertenfahrrädern spezialisiert hat. Nachdem der Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind" das Finanzielle geschultert hatte, konnte der 18-jährige Markus Hespeling sein neues Rad strahlend in Empfang nehmen.

Kostenlos zur Verfügung gestellt

Auf dem Werkstatthof der Firma Möllmann wurde mit dem mit sieben Gängen und drei Rädern ausgestatteten Behindertenfahrrad sofort eine Probefahrt gestartet. "Das Rad wird der Familie Hespeling, stellvertretend durch den Förderverein, auf Lebenszeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich habe das Fahrrad ohne Aufschlag wiederverkauft. Das dürfte für Markus und seine Familie ein schönes Weihnachtsgeschenk sein", meinte Heinrich Möllmann. Der Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind" bietet projektbezogene Maßnahmen an.

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