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Das Pudel-Paradies

Brambauer Wie Phönix aus der Asche erwuchs ein Pudel-Idyll. Dazu musste der ehemalige Platz des FC Brambauer lediglich seine Farbe wechseln: Aus rot wurde grün, eine Golfplatz gleiche Rasenfläche.

13.08.2008

Das Pudel-Paradies

<p>Endlich hat die Bezirksgruppe Lünen-Unna im Deutschen Pudelclub auch ein eigenes Vereinsheim. Darauf sind die Mtiglieder um Vorsitzenden Hans-Jürgen Holland (6.v.l.) besonders stolz.</p>

Auf der trainieren nun spielverliebte Vierbeiner des Deutschen Pudel-Klubs, Bezirksgruppe Lünen-Unna, ebenso ernsthaft wie ehedem die zweibeinigen Kicker.

Den Auslauf im Herzen des Volksparks Brambauer verdanken sie ihren fleißigen Herrchen und Frauchen, die seit Anfang Juni "jede freie Minute" opferten, wie Vorsitzender Hans-Jürgen Holland schildert. 40 Lastwagen karrten jeweils neun Kubikmeter Mutterboden für das Pudel-Paradies heran. Planieren, Rasen einsäen, Zäune setzen - es gab viel zu tun.

Jetzt ist es vollbracht: Gestern startete der Übungsbetrieb, der auch verträgliche Fremd-Rassen kleiner Hunde integriert. Von nun an soll jeweils mittwochs von 17 bis 20 Uhr trainiert werden. Für Welpen gibt es ein Separee.

Trainer Felix Karls setzt auf Teamgeist. "Wichtig ist die Sozialisierung", sagt er. Hunde lernen Gehorsam, an der Leine zu gehen und Verkehrstauglichkeit. Pudel gelten unter 134 Rassen als zweit-intelligenteste Hunde, sie sind familienfreundlich und aufgrund ihrer Haare auch Allergiker tauglich. "Auf der Beliebtheitsskala stehen sie an 6. Stelle", weiß Holland.

Für die 95 Mitglieder zählende Bezirksgruppe, die seit zehn Jahren besteht, ging mit der Pacht des Platzes und dem Kauf des Vereinsheims der lang gehegte Traum einer eigenen Trainingsstätte in Erfüllung.

Die Verhandlungen hatten ein drei viertel Jahr gedauert. "Das war nicht so einfach", schildert Holland. Bisher waren die Pudelfreunde an der Steinstraße zuhause.

Der Wechsel zur eigenen Oase soll am 21. September mit einem großen Sommerfest gefeiert werden. Ein Hunderennen, offen für alle Vierbeiner, dazu Verkaufsstände, sorgen für Kurzweil.

Hierzu, und zum Übungsbetrieb ist jeder Hundefreund mit sozial-verträglichem Vierbeiner willkommen: Reinschauen und schnuppern ist erwünscht. qu-l

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