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Die Wittekindschule in Brambauer ist eine „Gute gesunde Schule“

Auszeichnung

Durch viel Demokratie, gesunde Ernährung und Förderung zur Selbstständigkeit hat sich die Wittekindschule den Titel „Gute gesunde Schule“ verdient.

Brambauer

12.09.2018
Die Wittekindschule in Brambauer ist eine „Gute gesunde Schule“

Die Wittekindschule wurde ausgezeichnet mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“. Mit dabei Beigeordneter Horst Müller-Baß (r.) © Frauke Schumann Fotografie

Zum elften Mal verleiht die Unfallkasse NRW Schulen den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“. Auch die Lüner Wittekindschule wurde am Montag ausgezeichnet. „Alle Lehrer und Kollegen sind sehr stolz auf die Auszeichnung“, sagt Schulleiterin Petra Krüger.

Mit dem Preis werden Schulen ausgezeichnet, denen es besonders gut gelingt, Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklung zu integrieren, denn ein gesundes Schulklima hilft Schülerinnen und Schülern beim Lernen.

Demokratisches Leitbild

Der Wittekindschule liegt viel an einem gesunden Schulklima, in dem sich alle an einem demokratischen Leitbild orientieren. Neben Klassensprechern, gibt es auch einen Rat und ein Kinder-Parlament.

Auch gesunde Ernährung gehört zu einer gesunden Schule. Im Rahmen des EU-Schulobstprogramms verteilt die Schule jeden Tag frisches Obst an die Schüler.

„Besonders wichtig ist uns außerdem auch die Förderung der Selbstständigkeit der Kinder. Wir wenden viele Methoden an, um die Kinder zu aktivieren“, betont Krüger.

Von 173 wurden 40 Schulen ausgezeichnet

Der mit einem Preisgeld von rund 500.000 Euro am höchsten dotierte Schulpreis in Deutschland wird bereits zum elften Mal vergeben. Beworben haben sich in diesem Jahr 173 Schulen. 40 von ihnen erhalten die begehrte Auszeichnung.

„Der Schulentwicklungspreis ist ein wichtiger Teil unserer Präventionsarbeit. Wir entwickeln ihn ständig weiter, denn auch die Anforderungen an Schulen etwa durch Inklusion und Integrationsarbeit aber auch durch Digitalisierung steigen. So intensivieren wir in der nächsten Bewerbungsphase unsere Beratung der Schulen auf ihrem Weg zu guten gesunden Schule und wir planen Sonderpreise für Schulen in Stadtteilen mit speziellem sozialem Entwicklungsbedarf. Aus diesem Grund verleihen wir den Schulentwicklungspreis demnächst im Zwei-Jahres-Rhythmus“, erklärte Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW.

Auch Glückwünsche von Schulministerin Yvonne Gebauer konnten die Preisträger während der Verleihung entgegennehmen. „Eine ‚gute gesunde Schule‘ ist immer in Bewegung, weil sie Teilhabe und Wertschätzung in den Vordergrund des schulischen Miteinanders stellt“, erklärte Ministerin Gebauer und betonte: „Für gute Leistungen und eine motivierende Lernatmosphäre braucht es Wohlbefinden in der täglichen Arbeit, das gilt für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen. Die Schulen, die jetzt mit dem Schulentwicklungspreis ausgezeichnet werden, schaffen das eindrucksvoll. Ich danke allen Preisträgerschulen für dieses große und wichtige Engagement“.

Mehrstufiges Bewerbungsverfahren

In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren müssen sich die Schulen für die Auszeichnung qualifizieren. Ein Qualitätsmerkmal bei der Bewertung ist beispielsweise die Gestaltung der Arbeitsplätze, der Arbeitsbedingungen oder des Schulgeländes. Weitere Pluspunkte können Schulen sammeln, wenn sie Möglichkeiten schaffen, dass Schüler und Lehrkräfte sich im Tagesverlauf erholen oder sich bewegen können. Darüber hinaus wird darauf geschaut, was die Schulen unternehmen, um ein positives Schulklima zu fördern, auf Heterogenität zu reagieren oder alle Schulakteure an der Schulentwicklung zu beteiligen.

Die Wittekindschule in Brambauer erhält eine Prämie in Höhe von 7.170 Euro u.a. für eine lernförderliche Unterrichtsgestaltung. Wie genau das Geld eingesetzt werden soll, steht laut Krüger noch nicht fest.

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