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Drei Jahre Idealismus - Interview mit "Melange"-Geschäftsführer

LÜNEN Literatur, Kabarett und ein bisschen Theater – diese „Melange“ serviert der gleichnamige Verein seit drei Jahren im „Café vom Steintor“. Über Erfahrungen und Pläne sprach RN-Redakteurin Beate Rottgardt mit dem „Melange“-Geschäftsführer, dem Literaturwissenschaftler Dr. Thomas Eicher.

12.08.2008
Drei Jahre Idealismus - Interview mit "Melange"-Geschäftsführer

Der Verein "Melange" feiert im nächsten Jahr Fünfjähriges. Darüber freut sich Geschäftsführer Dr. Thomas Eicher.

Ja, wie auch schon vor zwei Jahren. Diesmal organisieren wir 18 Veranstaltungen, zwei finden auch in Lünen statt. Das ist natürlich in diesem Herbst das Zugpferd, entsprechend ist unser neues Programm Krimi-dominiert.

Wir feiern 2009 unser fünfjähriges Bestehen. Gegründet haben wir uns 2004 in einem kleinen Dortmunder Café. Inzwischen haben wir 17 Spielorte in der Region. Anfangs gab es einen Zuspruch von durchschnittlich 20 Gästen pro Veranstaltung, heute sind es durchschnittlich 45 Zuhörer. Im nächsten Jahr werden wir 20 Spielorte haben.

Sie sind unterschiedlich groß. Das Café vom Steintor gehört mit Platz für maximal 50 Gäste zu denen mittlerer Größe, wir haben auch Spielorte, an denen 70 Leute Platz finden. Wobei wir die kleineren Räume sogar lieber mögen – wegen der Atmosphäre. Im kleinen Kreis steckt ein Lachen eher an. Und die Darsteller schätzen auch den Augenkontakt zum Publikum.

Nein, von Anfang an war unsere Intention, ein Programm in Kaffeehäusern zu präsentieren. Auch wenn wir uns dadurch einiges an Breitenwirkung genommen haben.

Bei ihnen ist viel Idealismus dabei. Andererseits bieten wir ihnen ein Forum für eine Art Tournee, das ist für sie sehr attraktiv. Schließlich steckt viel Arbeit in so einem Programm – die Dramaturgie, das Kürzen und Auswählen der Texte. Und wir haben pro Halbjahr 75 Veranstaltungen.

Auf jeden Fall. Es sind meist ältere Zuhörer, die großes Interesse an der Literatur haben und auch immer wieder zu unseren Veranstaltungen kommen.

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