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Drillinge an Bord: Ein Besuch bei Familie Möllmann aus Lünen

LÜNEN Sie sind erst neun Monate alt, die Drillinge aus Lünen-Alstedde. Obwohl sie noch so jung sind, haben die drei Wonneproppen der Familie Möllmann bereits eine Menge erlebt - und halten ihre Eltern auf Trapp.

von Von Beate Rottgardt

, 14.08.2008

Grömitz gefällt Celina, Joline und Julian sehr gut. Die quirligen Drillinge der Familie Möllmann haben schon zwei Urlaube an der Ostsee hinter sich.  "Im April waren wir schon mal da und jetzt im Sommer auch zwei Wochen", erzählt Mama Nadine Möllmann. Am Strand spielten die Kleinen im Sand, das Ostseewasser war ihnen aber ein bisschen kühl. Nadine Möllmann: "Da haben wir ein Schlauchboot mit warmen Wasser gefüllt und die drei konnten planschen."

Die "Erstgeborene" Celina, die scheinbar immer die Nr. 1 sein will, kann mittlerweile schon stehen, schafft es, sich an den Gitterstäben hoch zu ziehen und macht an Papa Jörgs Hand auch schon erste Gehversuche. "In Grömitz fing sie mit Krabbeln an und als wir wieder hier waren, konnte sie stehen", erzählt Nadine Möllmann.

Frühchen haben sich gut entwickelt

Neun Monate sind die Drillinge jetzt alt, eigentlich sollten sie ja erst im Januar geboren werden. Dass sie nach der Geburt winzige Frühchen waren, sieht man den drei niedlichen Wonneproppen nicht mehr an. Celine "erzählt" am meisten von den Dreien. Julian liebt es, mit Zeitungspapier zu knüllen und es auseinander zu reißen.Urlaub an der Ostsee   Im Urlaub an der Ostsee sorgte die junge Familie, die seit wenigen Wochen in Alstedde lebt, für Aufsehen. "Da standen wir mit unserem Drillingskinderwagen echt im Mittelpunkt", lacht Jörg Möllmann. Und da konnte es schon eine ganze Weile dauern, bis sich die Menschentraube aus staunenden Passanten wieder ausgelöst hatte.

Julian und seine Schwestern haben mittlerweile alle zwei Mausezähnchen unten, der "Hahn im Korb" bekommt derzeit auch oben einen Zahn und das tut ganz schön weh. Die Kindersitze sind längst zu klein geworden, neue mussten her und die nächste Anschaffung ist auch klar.Fürs neue Haus müssen Holzgitter her, damit die Kinder nicht die Treppen rauf- und runterfallen können. Jeder Drilling hat sein eigenes Zimmer, liebevoll tapeziert und dekoriert. Momentan stehen aber alle drei Bettchen noch in Julians Reich. In Celinas Zimmer ist dagegen ein Planschbecken aufgebaut mit bunten Plastikbällen gefüllt - für die drei Kleinen ein Riesenvergnügen.

Kinder wollen beschäftigt werden

An Mamas langen Haaren reißen alle drei liebend gerne herum: "Ich lasse sie mir aber trotzdem nicht abschneiden." Im neuen Zuhause sitzen Julian, Celina und Joline sogar mit am Tisch. Jörg Möllmann: "Zwei Hochstühle haben wir geschenkt bekommen, einen noch gekauft." Und jetzt sind die Drei ganz begeistert, wenn sie beim Frühstück und Mittagessen "auf Augenhöhe" dabei sein können. "Liegen ist ihnen auch zu langweilig geworden, sie wollen beschäftigt werden", weiß Mama Nadine. Deshalb geht es bei schönem Wetter auch mit dem Radanhänger durchs Grüne, aus Sicherheitsgründen sitzen die drei darin aber noch im Kindersitz.

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