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EBG bleibt Lünen treu

LÜNEN "Die Konkurrenz ist hart, aber wir stehen zum Standort. Eine Expansion ist nicht auszuschließen." Das sagte Dag Hagby, Geschäftsführer der Firma EBG Elektro-Bauelemente GmbH, die jetzt ihr 60-jähriges Bestehen im Industriegebiet An der Wethmarheide 17 mit einer Party feierte.

von Von Volker Beuckelmann

, 10.08.2008
EBG bleibt Lünen treu

Party unter Sonnenschirmen: Mit seinem Team feierte Dag Hagby (r.), Geschäftsführer der Firma EBG Elektro-Bauelemente GmbH, am Samstag im Industriegebiet An der Wethmarheide das 60-jährige Bestehen.

Hier werden Kabelverteilerschränke bis zu 650 Tonnen Schließkraft hergestellt, die bei Energieversorgungsunternehmen, Kommunen und in der Industrie einsetzbar sind.

Rund 100 Mitarbeiter vergnügten sich bei der lockeren Party unter blauen Sonnenschirmen am Kuchenbuffet, am Grill, bei der Tombola und einer Zaubershow. "Es ist ein gemischtes Firmenjubiläum", sagte Dag Hagby und wies darauf hin, dass die Firma EBG gleichzeitig die "Konzernmutter" der EBG Group ist.

Gegründet wurde das Unternehmen 1948 von Albert Weiß. 1978 wurde der Firmensitz zur Wethmarheide verlegt. Durch Einbeziehung des Unternehmens Schröder Kunststofftechnik GmbH in Kierspe mit 70 Mitarbeitern und der Firma RiKO Components GmbH, die sich mit der EBG Lünen unter einem Dach an der Wethmarheide befindet, entstand die EBG Group.60 Beschäftigte in Lünen

In Lünen arbeiten rund 60 Beschäftigte, darunter vier Auszubildende. Die EBG-Group vertreibt ihre breite Produktpalette für die Stromversorgung, wie Sicherungsleisten und Lastschaltleisten nahezu weltweit und zählt sich zu den Marktführern, berichtete Dr. Hans Dieter Storzer, technischer Leiter.

"Wir sind die letzten, die es in dem Umfang in Deutschland machen", so Storzer. In Lünen sei viel investiert worden, etwa bei der Produktionstechnik zur Verbesserung der Teilautomatisierung.

Um die Mitarbeiterbelastung zu senken, seien Prozessabläufe optimiert und die Ergonomie am Arbeitsplatz verbessert worden. Der Umsatz der EBG Group betrage rund 30 Mio. Euro, davon 14 in Lünen.

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