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Egbert Gutkowski will Bunker ans Tageslicht holen

Gedenkstätte

GAHMEN Der kleine Harkortweg in Gahmen ist eine ruhige Straße, und dennoch verbirgt sich hier Spannendes: Fern vom Tageslicht liegt hier ein alter Bunker. Und genau dahin möchte SPD-Ratsherr Egbert Gutkowski die Geschichte des Bauwerks holen.

von Von Britta Linnhoff

, 08.08.2010
Egbert Gutkowski will Bunker ans Tageslicht holen

Ziemlicher versteck liegt dieser alte Bunker am Harkortweg.

Er könnte sich vorstellen, dort eine Art Gedenkstätte einzurichten und an jene Zeit erinnern, als dieser Bunker mit seinen wohl 64 Plätzen Zufluchtsstätte für viele Gahmener war, als die Bomben fielen auf die benachbarten Industrieanlagen. „Vielleicht“, so überlegt Gutkowski, „kann man den Bunker im Rahmen eines Projekts mit interessierten Jugendlichen wieder ausgraben.“ Also gräbt Gutkowski im Kopf schon einmal auf zwei Baustellen: Zum einen sucht er Zeitzeugen, die ihm etwas über den Bunker und möglicherweise über dessen Zustände etwas sagen können. Zum anderen gräbt er für mögliche Fördermittel und hat dabei unter anderem die Projekte „Stärken vor Ort“ und „Soziale Stadt Gahmen“ im Kopf.

Wenn noch 2011 etwas passieren soll, dann muss aus der vagen Idee schnell mehr werden, denn die Bürokratie mahlt langsam, Förderanträge haben nicht mehr viel Zeit: Am 31. August zum Beispiel ist die nächste Sitzung des Stadtteilbeirats. Dann soll das Arbeitsprogramm für 2011 festgelegt werden. Anträge dafür müssten bis zum 25. August vorliegen, so Stadtplanerin Beate Schürmann. Man braucht ein „schlüssiges Konzept“, so Schürmann, „wer was warum und mit welchem Ziel vorhat“. Gutkowski hofft, dass sich Zeitzeugen melden, und weiter helfen können. Vielleicht lässt sich ja auch so der ehemals aktive Geschichtskreis aus Gahmen wieder beleben, der aufgrund des hohen Alters seiner einstmals aktiven Teilnehmer selbst ein Teil der Geschichte wurde.

Bunker Harkortweg auf einer größeren Karte anzeigen

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