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Erfolg für die 1. Lüner "Mit-Mach-Messe"

Thema Elektromobilität

Probieren geht über studieren: Das dachten sich viele Besucher, die am Samstag zur „1. Lüner Mit-Mach-Messe Elektromobilität“ kamen . Zwei Motorroller, zwei Autos und ein neu entwickeltes umweltfreundliches Dreirad standen auf dem Willy-Brandt-Platz zum ausprobieren bereit.

LÜNEN

von Von Volker Beukelmann

, 24.06.2012
Erfolg für die 1. Lüner "Mit-Mach-Messe"

Zahlreiche Besucher interessierten sich bei der "1. Lüner Mitmach-Messe" auf dem Willy-Brandt-Platz für Elektrofahrzeuge. RN-Foto Beuckelmann

„Ich bin überrascht, dass er so gut abzieht und wusste gar nicht, dass der Wagen an einer 230-Volt-Steckdose aufgeladen werden kann“, meinte Benedikt Hoves aus Dortmund, der einen Peugeot iOn mit Elektro-Antrieb aus dem Autohaus Rüschkamp testete.  Wenn die Anschaffungskosten niedriger wären, so Hoves, sei ein Elektro-Auto privat eine Alternative. Doch auch ohne Kauf, so machte die Veranstaltung deutlich, kann Elektromobilität privat genutzt werden. So ist in Lünen bereits ein Elektrofahrzeug in einem Car-Sharing-System eingebunden und kann ausgeliehen werden. Eine Strom-Ladesäule steht „Im Hagen“, nahe dem Rathaus.

 Großer Beliebtheit erfreuten sich am Stand der Kamener Firma „Rad+Tat“ unterschiedliche Elektrofahrräder, ob sportlich betont, eher für den Einkauf oder die Tour. Nach der Probefahrt mit einem Trecking-E-Bike schwärmte eine Lünerin von der großen Motorunterstützung des Rades, die das Fahren sehr erleichtere: „Das Schönste, was ich bisher gefahren habe.“ Auffällig war ein grünes Elektro-Dreirad, das e-Tricycle, das im Stehen zu fahren ist und vor kurzem noch auf der Hannover-Messe als Neuheit präsentiert wurde.

 Werner van den Berg, Energieberater der Stadtwerke Lünen, war mit einem Elektro-PKW und einem Elektro-Rad auf dem Marktplatz präsent und informierte über die Vorzüge der Elektromobilität. „Letztes Wochenende waren alle unsere acht Räder ausgeliehen. Grundsätzlich sind alle davon begeistert“, beschrieb van den Berg das große Interesse an den Modellen. Am Stand des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) gab es die neuesten Karten und die Info, dass rund 10 Prozent der ADFC-Mitglieder Elektro-Räder nutzen und dadurch wieder mehr Freude an langen Touren gewonnen hätten.  Mit der Resonanz zufrieden zeigte sich Ingbert Kersebohm, der die Veranstaltung organisierte: „Ich möchte die Elektromobilität nach vorne bringen.“ Er selbst fährt einen Elektro-Roller und kommt mit einer Akkuladung rund 100 Kilometer weit – und das für rund 50 bis 70 Cent.   

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