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Erinnerung an jüdische Mitbürger

Stolpersteine

LÜNEN Auch in Lünen soll man künftig über das Schicksal jüdischer Mitbürger im buchstäblichen Sinne stolpern. Die Aktion "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Günther Demnig wird an die vier Lüner erinnern, die in der Pogromnacht zu Tode kamen.

von Von Britta Linnhoff

, 31.08.2009
Erinnerung an jüdische Mitbürger

Dr. Ulrich Seibel (IGS), Andrea Ohm (Ev. Kirchengemeinde Preußen), Helga Baak, Siegfried Störmer (SPD) und Stephan Wilhelm (Kath. Gemeinde Heilige Familie (v.l.).

Siegmund Kniebel, Albert Bruch, Waldemar Elsoffer und Bernhard Samson sind vier von über 40 bekannten jüdischen Opfern des Nationalsozialsmus in der Lippestadt. Ab dem 7. September sollen "Stolpersteine" an sie erinnern. Die katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Lünen-Süd, die Evangelische Preußen-Gemeinde und die Interessengemeinschaft Süd haben sich für die Realisierung eingesetzt. Bei der Aktion des Künstlers Günter Demnig wird jeweils an den Wohnsitzen der Opfer eine Gedenktafel aus Messing in den Boden eingelassen. Gewollter Nebeneffekt: Um den Stein lesen zu können, muss man sich vor dem Opfer verbeugen.

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