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Familien haben Anspruch auf Betreuung und Erziehung

Elternzeit und Elterngeld

Wenn ein Baby unterwegs ist, wünschen sich Eltern möglichst viel Zeit für den Nachwuchs. Sie wollen Beruf und Familie vereinbaren. Elternzeit und Elterngeld sollen helfen, es zu realisieren.

Lünen

, 06.09.2018

Jedes Elternteil hat Anspruch auf Zeit für die Betreuung und Erziehung ihres Kindes bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Maximal kann die Elternzeit also 36 Monate betragen.

Arbeitsverhältnis bleibt bestehen

Wer in Elternzeit ist, kann von seinem Arbeitgeber nicht gekündigt werden.

Das Arbeitsverhältnis bleibt während der Elternzeit zwar bestehen, aber die Eltern bekommen kein Gehalt, weil sie ja auch keine Arbeit im Job leisten.

Um die Eltern finanziell zu unterstützen, gibt es das Elterngeld. Es soll das fehlende Einkommen ausgleichen. Insgesamt stehen den Eltern 14 Monate zu, wenn sich beide Elternteile an der Betreuung beteiligen.

Wieviel Elterngeld es gibt, richtet sich nach dem Nettoeinkommen der Eltern. Bei höherem Einkommen gibt es 65 Prozent. Eltern mit niedrigerem Einkommen können bis zu 100 Prozent bekommen.

Gezahlt wird das Elterngeld vom Staat. Den Antrag stellen Eltern nach der Geburt, im Fall Lünen beim Kreis Unna.

Bis zu drei Zeitabschnitte sind möglich

Jedes Elternteil kann seine Elternzeit einteilen, in bis zu drei Zeitabschnitte. Die Elternzeit muss man bei seinem Arbeitgeber anmelden - mindestens sieben Wochen vor Beginn und die Anmeldung muss schriftlich erfolgen.

Die Väter, die wir getroffen haben, haben ihren Arbeitgeber noch wesentlich früher informiert und empfehlen das auch anderen Eltern.

Seinem Arbeitgeber sollte man auch mindestens sieben Wochen vor Beginn mitteilen, wie lange man Elternzeit nehmen möchte und damit der Firma fehlt. Damit der Arbeitgeber eine Ersatzlösung finden kann.

Eine nachträgliche Verlängerung der Elternzeit ist möglich.

Weiter Informationen rund ums Thema Elternzeit und -geld gibt es im Internet auf der Seite des Bundesfamilienministeriums

Internetseite Bundesfamilienministerium

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