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Familien in Krisen müssen auf Beratung nicht lange warten

12.08.2008

LÜNEN Familien in Krisensituationen müssen nur noch höchstens 14 Tage auf einen Termin bei der Erziehungsberatung der Caritas warten.

Möglich wurde dies durch Neustrukturierungen und die so genannte "Leistungsvereinbarung", die zum 1. Januar zwischen den Städten Lünen, Selm und Werne sowie der Erziehungsberatung in Kraft trat. Finanziert werden seitdem von den Städten die Beratungen, aber auch Gruppen beispielsweise für Kinder, um deren soziale Kompetenz zu stärken. Bis zum Ende des Jahres 2007 gab es Pauschalzahlungen von den Städten.

Dass die neue Leistungsvereinbarung eingeführt wurde, liegt an den Sparmaßnahmen in den städtischen Haushalten. Statt die Zuschüsse für die Erziehungsberatung drastisch zu kürzen, einigte man sich mit den zuständigen Jugendämtern bzw. Fachbereichen auf drei Säulen.

Zum einen gibt es weiter die anonymen Beratung für Kinder, Mütter und Väter in Not, dann auch Beratungen von Jugendämtern und Klienten gemeinsam und schließlich Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche.

Heute wurde Zwischenbilanz gezogen. Und die fiel auf allen Seiten positiv aus. Besonders, dass die Wartezeiten insgesamt in 92 Prozent aller Fälle nur knapp 14 Tage betragen, bis die Erstberatung erfolgt, freut Stadt- und Caritas-Vertreter. Beate Rottgardt

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