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Fein detailliertes Puppenkarussell schlummerte auf dem Dachboden

LÜNEN Eigentlich wollte Christine Gieseke ihr 69 Jahre altes Puppenkarussell an ein Museum in der Nähe von Paderborn verschenken. Das klappte nicht. Jetzt steht das Schmuckstück, das ihr Vater Erich Schaller vor fast 70 Jahren fertigte, im Lüner Museum in Schwansbell.

von Von Beate Rottgardt

, 13.08.2008
Fein detailliertes Puppenkarussell schlummerte auf dem Dachboden

Mit viel Liebe zum Detail stellte ein sächsischer Werkzeugmacher dieses Puppenkarussell vor knapp 70 Jahren her.

Am Mittwoch besuchte die 72-Jährige mit ihrer Familie „Christines Karussell“, wie ihr Vater es nannte. Der Werkzeugmachermeister bei „Fichtel und Sachs“ in Sachsen sollte eigentlich nur eine Schaukel für sein Töchterchen basteln.

Doch dann wurde es ein wahres Schmuckstück von Puppenkarussell mit viel Liebe zum Detail.„Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir das Karussell noch haben“, so Sohn Ulrich Geißler. Denn als die Familie in den Westen zog, blieb das Schmuckstück in der damaligen DDR zurück, bei einem Verwandten. „Als die Mauer fiel, haben wir es bei ihm auf dem Dachboden entdeckt“, freut sich Geißler.Seit über 30 Jahren lebt die Familie in Paderborn. Durch Zufall kam Christine Gieseke in Kontakt mit dem Lüner Museumsleiter Dr. Wingolf Lehnemann, der sich sofort für das Karussell interessierte. Seit Mai steht es nun in einem der Ausstellungsräume des Museums, dem Herrenzimmer aus dem Jahr 1930.

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