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Festumzug beim Cappenberger Schützenfest fiel aus

Dauerregen

Die Enttäuschung war allen Schützen ins Gesicht geschrieben. Der große Festumzug musste wegen Dauerregens abgesagt werden. Deshalb fand die Parade im Festzelt statt.

Cappenberg

04.06.2012
Festumzug beim Cappenberger Schützenfest fiel aus

Christoph Böcker ist bei der Parade im Zelt die Enttäuschung über den abgesagten Festumzug noch ins Gesicht geschrieben.

„Ich könnte heulen“, formulierte Oberstleutnant Christoph Böcker seine Verfassung und sprach aus, was alle Vorstandsmitglieder des Schützenvereins Cappenberg empfanden. „Da feiern wir nur alle drei Jahre und dann so ein Wetter“, sagte ein deprimierter Heribert Grieseholt, 1. Vorsitzender.

Alles war vorbereitet, alles schön geschmückt. Noch am Vormittag hofften die Schützen auf eine Wetterbesserung. Nun gab es nur eine kleine Strecke, die von den Königspaaren und Schilderträgern zurückgelegt werden musste: Vom Feuerwehrgerätehaus ins Festzelt gleich nebenan. Im Nachhinein eine gute Entscheidung. Der Regen wollte an diesem Tag nicht enden und die Temperaturen lagen auch im Keller. Eine weise Entscheidung für die Königinnen in ihren luftigen Kleidern und für die Schützen und Musikkapellen in ihren Uniformen. Also blieben die mit frischen Blumenbouquets geschmückten Wagen vor dem Feuerwehrgerätehaus stehen.

Unter der musikalischen Begleitung des Blasorchesters Selm und der Elmenhorster Blaskapelle schritten die Paare und die Abordnungen der befreundeten Vereine durch das Spalier der Cappenberger Schützen. Die Königspaare der Vereine aus Bork, Wethmar, Lünen, Lünen-Süd, Lünen-Alstedde und die Kinderschützenpaare aus Cappenberg und Lünen-Süd nahmen ihre Plätze auf der Bühne ein. Unter den Königspaaren war auch Bürgermeister Mario Löhr mit Ehefrau, König der Schützen aus Varnhövel-Ehringhausen. 

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