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Generationen teilen sich Anliegen der Verkehrssicherheit

LÜNEN Die einen sind unbekümmert und übermütig, die anderen unsicher und über-vorsichtig. Das Thema Verkehrssicherheit betrifft Alt und Jung gleichermaßen. Doch bisher wurde das Thema immer nur entweder mit den Kindern und Jugendlichen oder den Senioren in eigenen Veranstaltungen behandelt.

von Von Bettina Voß

, 14.08.2008
Generationen teilen sich Anliegen der Verkehrssicherheit

0815lu-Verkehrssicherheitstag Verkehrssicherheit ist ein Thema für alle Generationen: Davon sind Rainer Strehl, Annette Goebel, Eleonore Köth-Feige, Harald Röttcher und Dr. Rudolf Salmen (v.l.) überzeugt und laden ein zum ersten generationsübergreifenden Verkehrssicherheitstag.

Das wird sich in Lünen am Samstag, 23. August, ändern, denn dann gibt es den ersten „Generationsübergreifenden Sicherheitstag“ in der Stadt. Von 11 bis 16 Uhr bietet das Gelände der Jugendverkehrsschule an der Bahnstraße den idealen Rahmen für ein gleichsam unterhaltendes und lehrreiches Programm. Polizeioberkommissar Rainer Strehl und sein Kollege Harald Röttcher, die Koordinatorin für Altenarbeit Annettte Goebel, die Vorsitzende der AG Senioren des Sicherheitsforums, Eleonore Köth-Feige, und Dr. Rudolf Salmen, Vorsitzender der Bürgermeister-Harzer-Stiftung stellten das Programm am Donnerstag vor. Die Bürgermeister-Harzer-Stiftung hat derzeit besonders die Förderung von Programmen für Senioren im Blick. Das Thema Verkehrssicherheit, so Dr. Salmen, sei „das generationsübergreifende Thema schlechthin“. Und so hat die Stiftung einer entsprechenden Anfrage zugestimmt und durch ihre finanzielle Unterstützung die Umsetzung dieser Idee erst möglich gemacht. Nicht Theorie, sondern Praxis steht am 23. August im Mittelpunkt des Programms. So wird die VKU einen Bus zum Training „Sicherheit im Bus“ anbieten. Für Kinder geht es dann um „Drängeln und Schieben“, für die ältere Generation um die Frage, wie man mit einem Rollator in einen Bus einsteigt und was passiert, wenn die Tür zugeht und der Arm dazwischen steckt.

Bei einem Fahrradparcours sind Eltern und Großeltern gemeinsam mit dem Nachwuchs unterwegs. „Wir bieten aber auch die Möglichkeit, dass die Erwachsenen die Theorie übernehmen und die Kinder die Praxis“, so Rainer Strehl, der aus Erfahrung weiß, dass viele Ältere bei einer solchen Aufgabe die vermeintliche Blamage scheuen. Mit dabei auch die Diensthundeführerstaffel der Polizei Dortmund, die um 12 und 14 Uhr ihre Arbeit vorstellt. Weitere Angebote: Seh- und Reaktionstest, Überschlag-Simulator, Gurtschlitten, Fahrradcodierung, Spielmobil und Informationsstände. Für die Verpflegung sorgt das Team des DRK Lünen, die musikalische Begleitung übernimmt Martina Katrinski.

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