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Geschickter Geselle: Lüner gehört zu den besten Azubis im Kreis

LÜNEN Wenn es um die Wurst geht, läuft Pascal Kascha zur Höchstform auf. Als einer der Besten im Raum Unna meisterte der 20-jährige Auszubildende seine Fleischer-Gesellenprüfung. Trotzdem ist der Azubi auf dem Teppich geblieben.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 13.08.2008
Geschickter Geselle: Lüner gehört zu den besten Azubis im Kreis

Als einer der Besten im Raum Unna legte Pascal Kascha (M.) seine Fleischer-Gesellenprüfung ab. Dazu gratulierten ihm seine Chefs Michael Bernemann (l.) und Fritz Wagener, Geschäftsführer der B&W Lüner Fleisch- und Wurstwaren GmbH.

Während ihn sein Chef Michael Bernemann, Fleischermeister und Geschäftsführer der B&W Lüner Fleisch- und Wurstwaren GmbH, als seinen bisher mit Abstand talentiertesten Auszubildenden adelt, gibt sich der junge Geselle ganz bescheiden: „Es muss wohl gut geklappt haben“, lächelt er. Für die Rostbratwurst kassierte er in der Prüfung eine glatte Eins, Gyros, pikante Bauchrolle und das Zerlegen wie auch Vorbereiten von Rinderhintervierteln brachten ihm ein „Gut“ ein. Auch schriftlich lief`s glatt Zwei.  

Klar, dass Michael Bernemann und sein Geschäftsführerkollege Fritz Wagener ein solches Ass nicht ziehen lassen: Sie nahmen den geschickten Gesellen unter Vertrag. Das Fleischerhandwerk liegt Pascal Kascha quasi im Blut. Schon sein Vater lernte diesen Beruf, ihm hat er häufig über die Schulter geschaut. Der 20-Jährige selbst ist leidenschaftlicher Fleischesser. Während er mit zwei weiteren Mitarbeitern täglich eine halbe Tonne Rostbrat- oder Knackwurst, Krakauer wie auch Fleischwurst produziert, beißt er abends gerne in ein Wurstbrötchen. Ansonsten brät sich der passionierte Angler auch mal Fisch. Zur Urkundenverleihung in der Erich-Göpfert-Stadthalle in Unna weilte Chef Michael Bernemann gerade im Urlaub. In dieser Zeit hielt sein preisgekrönter Geselle eigenverantwortlich zwei Wochen lang die Wurstküche unter Dampf. Auch das schaffte er mit Bravour.

Als Zukunftsperspektive strebt er den Meisterbrief an. Derweil hat Michael Bernemann seit August einen neuen Auszubildenden eingestellt. „Den einzige Bewerber“ wie er sagt.

Für den Beruf der Fleischereifachverkäuferin hat er in seinem Berufsleben noch nicht eine Bewerbung erhalten.

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