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Großbrand in Brambauer: Mieter dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren

BRAMBAUER Großalarm in Brambauer: Lodernde Flammen und viel Rauch hielten am Mittwochvormittag die Feuerwehr aus Lünen und Umgebung in Atem. In dem Wohnblock Zum Pier hatten vermutlich Schweißarbeiten an Lüftungsschächten das Feuer ausgelöst. Die Mieter mussten vorübergehend evakuiert werden, dürfen aber nun in ihre Wohnungen zurückkehren.

von Von Karl-Heinz Knepper und Peter Fiedler

, 20.08.2008
Großbrand in Brambauer: Mieter dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren

Trotz lodernder Flammen und viel Qualm: Die Feuerwehr hatte den Brand in Lünen-Brambauer rechtzeitig unter Kontrolle. Alle Mieter dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Glück im Unglück: Niemand der 83 Bewohner wurde verletzt. Der Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Bis zum Nachmittag war nicht geklärt, ob die Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren durften. Nach der Begehung des Unglücksorts durch Kripo-Experten dann die erlösende Nachricht: Alle Wohnungen Zum Pier 34, 36, 38 und 40 sind bewohnbar. Niemand muss im Hotel oder bei Verwandten übernachten.

Der Brand war gegen 10.20 Uhr ausgebrochen. Erst drang dichter Qualm aus dem Dachgeschoss der Häuser, danach schlugen offene Flammen heraus. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte zum Einsatzort aus. Alle Lüner Löschzüge, bis auf Niederaden und Beckinghausen, waren vor Ort. Kollegen aus Bergkamen und Dortmund unterstützten die Lüner Wehrmänner. Insgesamt 67 Kräfte bot die Feuerwehr auf.

Von Teleskopleitern aus wurden die Flammen bekämpft. Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) stellte einen Bus für Bewohner zur Verfügung, die ihre Wohnungen während des Brandes und der Löscharbeiten verlassen mussten. Die Stadt stellte ihnen Getränke, Fleischwurst und Brötchen zur Verfügung. Das Wohnquartier Zum Pier/Am Brambusch war während des Einsatzes großräumig gesperrt abgesperrt worden. 

  

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