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"Grüne Welle" soll verbessert werden

Autofahren in der Innenstadt

Für Autofahrer ist es keine Überraschung, aber jetzt hat es die Stadt auch schriftlich: Die grünen Wellen an den Ampeln der Innenstadt, insbesondere auf der Konrad-Adenauer-Straße, funktionieren nicht optimal.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 30.08.2010
"Grüne Welle" soll verbessert werden

Kein Handlungsbedarf: Gute Noten für die Ampelschaltungen im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße.

Das soll sich ändern. Einen Grundsatzbeschluss „zur Optimierung der grünen Wellen“ soll der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung in seiner Sitzung am 8. September fassen. Grundlage ist eine Analyse der Ingenieurgesellschaft Gevas, Humberg & Partner. Die hat auf Basis von 369 Messfahrten festgestellt, dass es vor allem auf der Konrad-Adenauer-Straße stockt. Hier kommen die Autofahrer trotz angeblicher grüner Welle überdurchschnittlich häufig zum Stehen.

Ursache laut Gutachten: Die Programme für die Ampelschaltung nehmen zu wenig Rücksicht darauf, dass auf dieser wichtigen Verkehrsachse meistens deutlich mehr Verkehr stadtauswärts als stadteinwärts fließt. Die „Einführung einer Dominanzrichtung“ bei der Ampelschaltung, so die Experten, könne den Verkehrsfluss beschleunigen. Was das konkret bedeutet, soll im Ausschuss mündlich erläutert werden. Die Kosten werden laut Verwaltung derzeit ermittelt.

Die Gutachter warnen aber vor überzogenen Erwartungen: Wenn man steht statt fährt, sei das oft schlicht und einfach dem stetig wachsenden Verkehr geschuldet. Und: Was die zusätzliche Ampelanlage auf der Konrad-Adenauer-Straße an der Zufahrt zum künftigen Lippe-Bad für den Verkehrsfluss bedeutet, konnte noch gar nicht überprüft werden. An der Ampelschaltung auf der Kurt-Schumacher-Straße sehen die Gutachter keinen Handlungsbedarf. Zwar gebe es auch dort ab und an Probleme, aber vergleichsweise eher wenige.

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