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Hunderte feierten ausgelassen - und gedachten Duisburger Opfer

24. Brunnenfest

LÜNEN Viele hundert Menschen haben am Samstag auf dem Willy-Brandt-Platz in ausgelassener, fröhlicher Atmosphöre das 24. Brunnenfest gefeiert. Trotz Feierlaune waren viele Gäste und Organisatoren in Gedanken bei den Opfern der Loveparade.

von Von Volker Beukelmann

, 01.08.2010
Hunderte feierten ausgelassen - und gedachten Duisburger Opfer

Besonders bei den kleinen Besuchern kam das Brunnenfest gut an.

„Diesen Spaß und diese Fete wollten auch viele Menschen vor einer Woche in Duisburg haben“, sagte Lünens stellvertretender Bürgermeister Hans-Michael Haustein (SPD) - das Rathaus hatte die Trauerbeflaggung auf dem Dach. In einer Schweigeminute gedachten die Besucher des Brunnenfestes der Opfer. Dann stach Haustein das 40-Liter-Brinkhoffs-Bierfass an. Zahlreiche Gäste standen an für das Freibier, das in 0,4-Liter-Bechern ausgeschenkt wurde. Sehr gut angenommen wurde auch der Familiennachmittag mit Maxim Wartenberg und seinem Trommelfloh.

Die Show des sympathischen Kinderliedermachers und seines Teams machte Kindern, Eltern und Großeltern viel Spaß.  Er rockte, swingte, amüsierte und riss die Besucher vor ihren Bänken mit Titeln wie „Sterne in der Nacht“ oder „Wir sind Menschenkinder“. Der Abend gehörte der Kult-, Party-, Cover-, Rock-, Pop-, Blues-Band „Jokebox“, die mit drei Sets für ausgelassene Stimmung bis nach Mitternacht sorgte. 

Hans-Michael Haustein war zuvor einer der offiziellen Gäste bei der Loveparade-Trauerfeier in der Salvatorkirche Duisburg. Auch Kulturdezernent Horst Müller-Baß und Landrat Michael Makiolla sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer gehörten zu den Besuchern der Trauerfeier. Um die Erste-Hilfe-Betreuung kümmerte sich beim Brunnenfest ein Erstversorgungsteam des Deutschen Roten Kreuzes. Der Leiter der Polizeiwache Lünen, Klaus Demuth stand mit einem rund zehnköpfigen Team bereit. 

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