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In der Stadt formiert sich "Bündnis gegen Rechts"

Reaktion auf Nazi-Aufmarsch

Lünen als Werbeplattform für rechtes Gedankengut? Rainer Schmeltzer missfällt dieser Gedanke zutiefst. Der SPD-Landtagsabgeordnete initiierte als Reaktion auf den Nazi-Aufmarsch am 27. August in der Mersch ein "Bündnis gegen Rechts".

LÜNEN

von Von Matthias Dersch

, 21.09.2011
In der Stadt formiert sich "Bündnis gegen Rechts"

Entschieden gegen braune Gewalt: Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer (Mitte) stellte am Dienstag das geplante "Bündnis gegen Rechts" mit dem Lüner SPD-Vorsitzenden Michael Thews und Rolf Möller, dem Fraktionsvorsitzenden der Partei, vor.

Am Dienstag stellte er erste Details vor. „Wir wollen den Gedanken der Initiative 365 Tage im Jahr leben und nicht nur bei Veranstaltungen als Gegenpol auftreten“, gab der gebürtige Lüner bekannt. Am kommenden Montag (26.9.) will er seine Pläne erstmals mit Vertretern der Politik, der Kirchen, der Gewerkschaften und von muslimischen Vereinen diskutieren.Unterstützt wird er dabei von der Lüner SPD, in deren Räumen er das „Bündnis gegen Rechts“ präsentierte. „Wir treten rechtem Gedankengut entschlossen entgegen“, versicherte der Parteivorsitzende Michael Thews. „Und das geht am besten über Kulturarbeit.“

Zugleich stellte Schmeltzer die parteiliche Neutralität seiner Initiative in den Vordergrund. „Ich wünsche mir eine Bündnis zwischen allen Parteien. Je breiter das Spektrum ist, desto besser.“ In einem zweiten Schritt könne er sich daher vorstellen, auch Schulen, Jugendorganisationen und Privatpersonen mit ins Boot zu holen. Er selbst strebe nicht an, die Federführung innerhalb der Initiative zu übernehmen. „Alle Lüner sind aufgerufen, das Bündnis aktiv mit Leben zu füllen.“

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