Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kanalisation als Fermwärmleitung nutzen

SAL-Projekt

Stinkende Abwasserrohre als Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel: In Lünen überlegt man das derzeit. Fachleute planen in Zusammenarbeit mit Uni-Experten.

LÜNEN

von Von Britta Linnhoff

, 14.06.2012
Kanalisation als Fermwärmleitung nutzen

Durch die Kanalisation der Stadt fließt ungenutzte Energie. Die Stadt will sie nutzen.

Der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung (SAL) informierte sich über die Möglichkeit, die Kanäle als Fernwärmeleitung zu nutzen. Leistungsfähige Wärmetauscher sollen es möglich machen, Wärme „zuzuführen“ und an anderer Stelle wieder abzuzapfen. So könne man die Kohlendioxid-Emissionen deutlich reduzieren.  Für dieses mögliche Vorhaben soll nun im nächsten halben Jahr eine Art Wärmekarte für die Stadt erstellt werden. Die soll aufzeigen, wo Wärme entsteht und wo sie gebraucht wird. Die nötige Technik sei auf dem Markt, sagte der Experte der Uni Kaiserslautern; Neuland beschreite man aber bei planerischen und rechtlichen Fragen.

Lesen Sie jetzt