Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Kehraus" für den "Blauen Dunst"

LÜNEN Mit dem „Blauen Dunst“ in städtischen Gebäuden ist ab dem 1. Januar Schluss. Das gilt für Besucher wie für die Mitarbeiter. Rauchen ist auch im Rathauscafé verboten.

20.12.2007
"Kehraus" für den "Blauen Dunst"

Christina Karnath, Inhaberin des Rathaus-Cafes, muss ihren Gästen im neuen Jahr das Rauchen verbieten.

Wie die städtische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mitteilt, gilt ab dem 1. Januar 2008 mit Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern im Rathaus und in allen anderen städtischen Dienstgebäuden und Dienststellen grundsätzliches Rauchverbot. Auch im Rathauscafé darf nicht mehr geraucht werden.

Zigarette ist im Theater tabu

Wer bisher in den Theaterpausen zur Zigarette griff, muss dies künftig vor der Tür tun. „Zum Neujahrskonzert am 2. Januar haben wir bereits alle Aschenbecher im unteren Theaterfoyer entfernt und den bisherigen Schriftzug, der das Rauchen dort erlaubte, durch Nichtraucherzeichen ersetzt“, so Werner Althoff, Leiter des Kulturbüros. Wer künftig auf die Pausenzigarette nicht verzichten möchte, für den werden vor dem Theater mit Sand gefüllte Standaschenbecher aufgestellt.

Entwöhnungskurse werden angeboten

Vom Rauchverbot sind nicht nur die Besucherinnen und Besucher der städtischen Dienstgebäude, sondern auch die städtischen Bediensteten betroffen. „Das Konzept der Verwaltung sieht vor, den Anteil der rauchenden Kolleginnen und Kollegen durch angebotene Raucherentwöhnungskurse zu verringern“, so Thomas Karnath von den Personaldiensten und zuständig für die betriebliche Gesundheitsförderung bei der Stadt Lünen.

Qualm-Pausen nur draußen

„Was Raucherpausen im Mitarbeiterkreis anbetrifft, so geschieht dies ebenfalls außerhalb des Gebäudes. Die Entwicklung werden wir aufmerksam beobachten“, so Erster Beigeordneter Günter Klencz.

Lesen Sie jetzt