Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kein Kita-Neubau am Schorlemmers Kamp

Neue Standortsuche

Alles auf Anfang: Die Suche nach einem geeigneten Kita-Standort für die Lüner Stadtmitte beginnt von vorn. Die umstrittene Fläche Schorlemmers Kamp ist aus Sicht der Stadt vom Tisch.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 20.06.2012

Grund ist das Ergebnis der Baugrunduntersuchung, teilten Erster Beigeordneter Günter Klencz und Fachdezernent Ludger Trepper mit. Danach gebe es im Erdreich eine geogene Kohlendioxid-Belastung. Heißt: Kohlendioxid könnte in erheblicher Menge austreten, falls gebaut wird. Zudem stellt die Fläche erhöhte Anforderung an die Statik: Entweder sei eine Pfahlgründung erforderlich oder es müsse Erdreich bis 2,60 Meter Tiefe ausgetauscht werden – was die Kosten hochtreiben würde.  

„Für uns ist es somit keine unbelastete Fläche mehr, wir verabschieden uns davon“, sagte Klencz. Werde nicht gebaut, gehe von der Fläche keine Gesundheits- oder Umweltgefährdung aus, habe der Gutachter erklärt. Viele Anwohner, die heftigst gegen die zunächst fünfgruppig geplante Kita protestiert hatten, wird das Aus für den Standort Schorlemmers Kamp freuen. Wer allerdings für sein Kind einen Betreuungsplatz braucht, muss jetzt womöglich noch länger warten. 

Denn die Verwaltung, kündigten Klencz und Trepper an, will sich jetzt wieder auf Grundstückssuche begeben und eine Fläche im Bereich des Versorgungsgebietes Mitte finden, die sich für eine Kita mit bis zu sechs Gruppen eigne. Man habe schon zwei bis drei Fläche im Hinterkopf, wolle sie aber nicht nennen, so Klencz.  Nach der Sommerpause will die Verwaltung das Ergebnis der Standort-Suche bekannt geben. Möglicherweise könnte auch wieder die Fläche am Lippe Bad ins Gespräch kommen, die bisher von der Verwaltung als weniger geeignet eingestuft wurde, aber in der Politik durchaus noch Befürworter hat.

Lesen Sie jetzt