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Kein Urteil im Prozess um Unternehmer-Mord in Hagen

Angeklagter aus Lünen

Der Prozess um den Raubmord an einem Unternehmer vor fast 12 Jahren geht in die Verlängerung. Eine Richterin ist krank, am Dienstag konnte nicht verhandelt werden. Für einen Lüner steht viel auf dem Spiel.

Lünen

, 11.09.2018
Kein Urteil im Prozess um Unternehmer-Mord in Hagen

Das Foto zeigt den Angeklagten aus Lünen neben seiner Verteidigerin Ina Klimpke. © Jörn Hartwich

Nachdem der Lüner Angeklagte zuletzt doch noch seine Beteiligung an der Tat gestanden hat, ist immer noch unklar, wie sich sein mutmaßlicher Mittäter zu den Vorwürfen äußern wird. Eigentlich wollten die Richter die Angaben des Bosniers schon in der vergangenen Woche entgegennehmen. Jetzt müssen sie bis zum 24. September warten. Auf diesen Tag wurde die Prozessfortsetzung terminiert.

Sehr wahrscheinlich werden die Richter an diesem Tag aber noch kein Urteil sprechen. Nach derzeitigem Stand der Dinge könnte dies sogar erst Anfang Oktober geschehen.

Mann aus Lünen legte Geständnis ab

Vor allem für den Lüner steht in diesem Verfahren einiges auf dem Spiel. Der Mann sitzt bereits wegen eines Raubüberfalls im Gefängnis. Käme nun eine Verurteilung wegen Mordes hinzu, könnten die Richter wohl nicht an der Anordnung der anschließenden Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vorbei. Der Lüner schildert den Tod des Unternehmers in dessen Hagener Villa jedoch als eine Art Unfall. Bei dem geplanten Raub sei es zu einem Gerangel gekommen, in dessen Verlauf sich schließlich der tödliche Schuss gelöst habe.

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