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"Kitas vernünftig ausstatten"

ALSTEDDE Eine bedarfsgerechte Ausstattung der Kindertageseinrichtungen forderte gestern SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer. Der Politiker besuchte das „Haus der kleinen Racker“, wo er herzlich begrüßt wurde.

von Von Ludwig Overmann

, 14.12.2007
"Kitas vernünftig ausstatten"

Rainer Schmeltzer setzte sich gestern zu den Kindern in die Leseecke der Kindertageseinrichtung "Haus der kleinen Racker".

Derzeit besuchen 44 Jungen und Mädchen die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Albert-Schweitzer- Straße - unter ihnen fünf Jungen und Mädchen unter drei Jahren. Für die unter Dreijährigen hat Leiterin Ute Fleischmann großen Bedarf festgestellt, macht jedoch darauf aufmerksam, dass für ihre jüngsten Schützlinge u.a. fürs Windelwechseln, den Toilettengang ein größerer Betreuungs- und Zeitaufwand nötig ist, so dass für diese Altersgruppe zweieinhalb Plätze berechnet werden.

Lange Warteliste

An Personal stehen zwei Erzieherinnen mit 38,5 Wochenstunden zur Verfügung, ferner zwei Ergänzungskräfte mit 19,25 Stunden, eine Erzieherin im Anerkennungsjahr und eine Dame für die Randzeiten; letztere kümmert sich um die Kinder in der Zeit vor 7.30 und nach 16 Uhr. Insgesamt sei die Warteliste gut gefüllt, so dass sich die Erzieherin trotz ausstehender Treffen mit Stadt und den anderen Trägern von Kindertageseinrichtungen nicht allzu große Sorgen um die Auswirkungen des neuen Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) macht.

Mobilar für kleinere Kinder

Sollte der Kindergarten allerdings weitere Kinder unter drei Jahren aufnehmen, kämen weitere Investitionen auf die AWO z.B. für Schlafplätze zu. Im vergangenen Jahr hatte das Haus der kleinen Racker mit einer 5000-€-Förderung durch den Landschaftsverband Westfalen Lippe Mobiliar für kleinere Kinder angeschafft.

Bedarf dem Land melden

Wie der SPD-Politiker erläuterte, müsse dem Land von den Kommunen der Bedarf an Betreuungsstunden gemeldet werden, wovon sowohl die Elternbeiträge als auch die Zahl der Erzieherinnen in den einzelnen Einrichtungen abhängt. „Die Kindergartenplätze nur vom Geldbeutel abhängig zu machen, das darf heute nicht sein“, meint Rainer Schmeltzer und fordert die Umsetzung des Bedarfs vor Ort.

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