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Kraftwerksgegner laden sich selbst ein

LÜNEN Die zum ersten Spatenstich für das Trianel-Kraftwerk geladenen Gäste werden am 3. September am Stummhafen nicht unter sich sein. Denn auch die Kraftwerksgegner wollen vor Ort Flagge zeigen.

28.08.2008
Kraftwerksgegner laden sich selbst ein

Das Bauschild für das Trianel-Kraftwerk steht an der Frydagstraße.

Die Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, „mit uns am Mittwoch, 3. September, ab 9.30 Uhr, vor der Baustelle Präsenz zu zeigen.“ Die BI fasste noch einmal ihre ablehnende Haltung zusammen: „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Trianel-Kraftwerk energiewirtschaftlich entbehrlich, ökologisch bedenklich und rechtlich unzulässig ist. Aus diesen Grunde unterstützen wir ja die Klage des BUND. Darüber hinaus könnte sich das Projekt für viele beteiligte Stadtwerke bzw. Kommunen zu einem Millionengrab entwickeln.“ Noch im Februar 2006 sollte der Bau des Trianel-Kraftwerk 750 Millionen Euro kosten, so die BI. Von „Kraftwerkskomponenten zum Festpreis“ und „langfristigen Lieferverträgen für Steinkohle“ sei die Rede gewesen.

Mittlerweile seien die Kosten auf mindestens 1,4 Milliarden Euro geklettert, und Trianel-Projektleiter Manfred Ungethüm habe kürzlich die unbefriedigende Vertragstreue seiner Geschäftspartner beklagt, stellt die BI fest.

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