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Künstler aus dem ganzen Kreis kamen zur Sommerakademie

IM SÜDEN Die Sommerakademie „Kunst vorOrt“ bietet eine Woche lang kreativen Köpfen die Möglichkeit, sich durch Bildhauerei, Malen oder auch Zeichnen und Druckgraphik auszudrücken. In der Ökologiestation sind Freizeitkünstler aus dem ganzen Kreis zusammengekommen.

von Von Günther Goldstein

, 06.08.2008

„Die Sommerakademie in der Ökologiestation ist für mich wie Urlaub, Erholung pur“ stellt Reinhold Hess mit sichtlicher Begeisterung fest. Was seine eignene Arbeit betrifft, wollte der Lüner Künstler zwar das Handtuch werfen.

Der passionierte Maler plagt sich mit einem Holzklotz herum, aus dem eine Madonnenfigur werden soll. „Ja, ja, ich habe es mir nicht gerade leicht gemacht“, zwinkert er.

Hilfe für die "Holzwürmer"

Aber nicht verzagen, denn da gibt es die Ulrike Weidemann, die allen „Holzwürmern“ als Dozentin hilfreich zur Seite steht. Einen solchen guten Engel haben alle sechs Gruppen zur Seite, denn in der Sommerakademie ist die künstlerische Vielfalt das Prinzip.

In einer kaum zu übertreffenden Atmosphäre findet diese Aktion des Umweltzentrums Westfalen in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen im Kreis Unna und der Stadt Hamm nun schon zum 12. Mal statt.

80 Freizeitkünstler

„Wir sind auch diesmal wieder knapp an die mögliche Teilnehmergrenze gestoßen“, berichtet Michael Bub, der sich vor Ort um die Organisation kümmert. 80 Freizeitkünstler/innen haben sich eingefunden, zum Teil von weit her. Zwei Plätze mehr wären noch möglich gewesen.

Künstlerische Phantasien ausleben

 Das Besondere an diesem einwöchigen „Kunstfestival“ ist einerseits der idyllische Ort und andererseits der große zusammenhängende Zeitraum, um seiner künstlerischen Phantasie nachzugehen. Dazu genießen es die Teilnehmer unterschiedlichster Altersschichten, den anderen nicht nur in ihrem Fach über die Schulter zu schauen, über die Arbeit zu diskutieren und auch in andere Metiers hinein zu schnuppern.

So kommt es immer wieder vor, dass sich Teilnehmer im folgenden Jahr einen neuen „Werkstoff“ aussuchen, um ihn auszuprobieren.

Kreativ braun werden

Und an einem Sonnentag wie Mittwoch machte es allen noch mehr Spaß. Die Bildhauer, ob in Stein oder Holz, genossen ihre Arbeitsplätze unter freiem Himmel, denn während der Meißel auf den Steinen klingt, wird man in der Sommerfrische auch noch braun.

 Die Maler, ob in Acryl, Aquarell oder Bleistift, finden für ihre Motive ein reichhaltiges Angebot an Licht und Schatten. Nur die Druckgraphiker sind an den großen Saal im Gebäude gebunden, ihre Utensilien nebst den schweren Druckerpressen sind für draußen ungeeignet.

Infos

  • Die Sommerakademie in der Ökologiestation findet eine Woche lang täglich von 10 bis 17 Uhr statt. Es gibt die Bereiche Bildhauerei in Stein und Holz, Malen in Acryl und Aquarell, Zeichnen und Druckgraphik.
  • Für die Teilnehmer gibt es eine Kinderbetreuung, in der diesmal 20 Kinder einen Kunstmarkt aufbauen.
  • Am Samstag, 9. August, findet ab 16 Uhr die öffentliche Präsentation der Werke statt. Dazu gibt es Jazz-Musik von der Gruppe „Blue Thumb“.
  •  Die Gebühr für das Seminar beträgt 195 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Material.
  • Besucher sind jederzeit herzlich willkommen.
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